
RB Leipzig festigt Champions-League-Platz mit Sieg gegen kämpfendes Union Berlin
RB Leipzig hat am Freitagabend mit einem deutlichen 3:1-Sieg gegen Union Berlin einen wichtigen Schritt zur Sicherung der Teilnahme an der Champions League in der nächsten Saison gemacht. Der Sieg, Leipzigs fünfter Bundesliga-Triumph in Folge, festigt den dritten Platz mit 62 Punkten und lässt die Konkurrenz mit nur noch drei verbleibenden Spielen hinter sich.
Tore von Max Finkgräfe in der 22. Minute und Romulo nur drei Minuten später bescherte den Gastgebern eine komfortable Halbzeitführung in der Red Bull Arena. Ridle Baku baute die Führung kurz nach der Stunde aus, während Danilho Doekhis später Treffer für ein Union-Team, das seit fünf Spielen sieglos ist, kaum etwas an dem Ergebnis ändern konnte. Das Ergebnis lässt Union Berlin unter der neuen Cheftrainerin Marie-Louise Eta nervös auf den Abstiegskampf mit 32 Punkten blicken.
Dem Spiel ging eine Kontroverse voraus, da Leipzig wegen eines Social-Media-Posts bezüglich Eta Sexismus vorgeworfen wurde. Auf dem Platz konzentrierte sich Marco Roses Mannschaft jedoch von Anfang an und dominierte. Laut Spielstatistiken, die von Sportschau gemeldet wurden, verzeichnete Union Berlin zur Halbzeit einen 'Expected Goals'-Wert von 0,0, was ihre offensiven Probleme gegen Leipzigs organisierte Abwehr unterstreicht.
Entscheidend für Leipzigs Leistung war die einflussreiche Leistung von Mittelfeldspieler Yan Diomande, der am Aufbau der ersten beiden Tore beteiligt war. Seine Geschwindigkeit und Übersicht knackten immer wieder eine Union-Abwehr, die seit Etas Amtsantritt in zwei Spielen neun Gegentore kassiert hat. Auf der anderen Seite wurde Unions Glück durch eine Verletzung von Stammtorhüter Frederik Rönnow weiter getrübt, der nach einer halben Stunde vom Platz musste und dem 32-jährigen Carl Klaus sein Bundesliga-Debüt bescherte.
Für Leipzig gibt der Sieg vor einem entscheidenden Auswärtsspiel beim Meister Bayer Leverkusen am kommenden Wochenende wichtigen Schwung. Ein positives Ergebnis dort würde die Rückkehr in Europas wichtigsten Vereinswettbewerb fast sicherstellen. Nach dem Spiel betonte Trainer Marco Rose gegenüber Sportschau die Notwendigkeit, dieses Niveau zu halten und sagte, seine Mannschaft müsse 'mit genau dieser Leistung in die letzten Spiele gehen'.
Der Kontext von Unions laufendem Trainerwechsel und den Verletzungssorgen verstärkt nur die Bedeutung ihres bevorstehenden Duells mit dem ebenfalls kämpfenden 1. FC Köln. Eta räumte in ihren Kommentaren nach dem Spiel ein, dass ihr Team gekämpft habe, beklagte aber, dass 'die Gegentore zu einfach sind', ein Fehler, den sie dringend beheben müsse, um ihren Platz in der höchsten Liga zu sichern. Für Leipzig ist der Weg nun klar: die letzten Hürden überwinden und einen begehrten Platz unter der europäischen Elite sichern.


