
Real Madrid umwirbt Mauricio Pochettino als Top-Kandidaten für Trainerposten
Laut mehreren Berichten hat Real Madrid Präsident Florentino Pérez Mauricio Pochettino als führenden Kandidaten für die Nachfolge als Trainer des Vereins identifiziert. Die Suche nach einem Nachfolger für Álvaro Arbeloa hat sich nach dem Ausscheiden von Real Madrid in der Champions League im Viertelfinale zum zweiten Mal in Folge intensiviert, wobei der Verein auch weiterhin unter Druck von Erzrivale Barcelona steht.
Laut Mario Cortegana von The Athletic hat Real Madrid eine Shortlist mit vier Kandidaten erstellt, die Jürgen Klopp, Zinedine Zidane, Didier Deschamps und Pochettino umfasst. Ein anschließender Bericht von Fabrice Hawkins von RMC Sport bestätigte, dass Pochettino innerhalb der Vereinsführung hoch angesehen ist, insbesondere von Pérez selbst. Der Präsident soll detaillierte Informationen über Pochettinos Profil und seine Fähigkeit, den immensen Druck zu bewältigen, der mit der Leitung des Santiago Bernabéu einhergeht, gesammelt haben.
Obwohl Klopp bewundert wird, wird erwartet, dass der Deutsche, der derzeit eine Position als Sportdirektor bei Red Bull innehat, nicht die Absicht hat, in naher Zukunft ins Trainergeschäft zurückzukehren. Zidane soll unterdessen eine mündliche Vereinbarung getroffen haben, Deschamps nach der Weltmeisterschaft 2026 als Trainer der französischen Nationalmannschaft abzulösen, was ihn effektiv aus dem Rennen wirft. Dies scheint ein Rennen hauptsächlich zwischen Deschamps und Pochettino zu hinterlassen, wobei Pérez' mutmaßliche Präferenz die Waage zugunsten des Argentiniers kippt.
Pochettino steht derzeit als Cheftrainer der US-amerikanischen Nationalmannschaft unter Vertrag, eine Position, die er seit 2024 innehat. Seine Verfügbarkeit wäre daher von der Beendigung der Weltmeisterschaft 2026 abhängig, die die USA mit ausrichten. Der 54-Jährige baute seinen Ruf während einer transformativen fünfjährigen Amtszeit bei Tottenham Hotspur zwischen 2014 und 2019 auf, wo er den Verein ins Champions-League-Finale und zu den höchsten Platzierungen in der Premier League führte, obwohl er keine Titel gewann.
Seine anschließende Klubkarriere umfasste eine 18-monatige Amtszeit bei Paris Saint-Germain, wo er drei Titel gewann, und ein kurzes Engagement bei Chelsea. Der Wechsel zu Real Madrid würde den anspruchsvollsten Klubjob seiner Karriere darstellen, mit der Aufgabe, die Dominanz des Vereins in Spanien und Europa wiederherzustellen. Für Real Madrid würde die Verpflichtung von Pochettino einen Schritt in Richtung eines modernen, projektorientierten Trainers signalisieren, der für die Entwicklung junger Talente bekannt ist, was mit der jüngsten Transferstrategie des Vereins übereinstimmen könnte. Die endgültige Entscheidung liegt bei Pérez, der eine Trainerverpflichtung sucht, die die Autorität des Vereins auf höchstem Niveau wiederherstellen kann.



