Tottenham Hotspur hat laut Fabrizio Romano Abstand von einem möglichen Transfer des Marseille-Stürmers Mason Greenwood genommen. Diese Aktualisierung kommt inmitten von Berichten in französischen Medien, die darauf hindeuten, dass Arsenal immer noch einen umstrittenen Transfer des 24-Jährigen in Betracht zieht.
Greenwood genoss eine erfolgreiche Debütsaison in der Ligue 1, erzielte 26 Tore und lieferte 11 Assists in 45 Spielen für Marseille. Diese Form hat die Aufmerksamkeit mehrerer Top-Klubs auf sich gezogen, darunter Atlético Madrid und Roma, nachdem er seine Karriere nach einer Zeit von Problemen außerhalb des Platzes bei Manchester United erfolgreich wiederaufgebaut hatte.
Manchester United verkaufte Greenwood im vergangenen Sommer für eine Ablösesumme von 26,6 Millionen Pfund an Marseille, behielt aber eine Weiterverkaufsbeteiligung von 40 %, was bedeutet, dass sie von jedem zukünftigen Transfer profitieren würden. L’Equipe berichtete am Freitag, dass sowohl Arsenal als auch Tottenham über Transfers nachdachten, und stellte fest, dass Marseille aufgrund der bestehenden Vereinbarung mit United ungern verkaufen würde, ohne ein substanzielles Angebot zu erhalten, das seinen Marktwert übersteigt.
Romano widerlegte jedoch den Kontakt zu Tottenham mit einer prägnanten Aussage in den sozialen Medien: „Tottenham arbeitet trotz Berichten nicht an einem Deal, um Mason Greenwood zu verpflichten.“
Das potenzielle Interesse von Arsenal erscheint angesichts der aktuellen Kaderbreite auf dem rechten Flügel, wo Bukayo Saka und Noni Madueke etablierte Optionen sind, weniger wahrscheinlich. Die Gunners priorisieren Berichten zufolge die Verstärkung der linken Seite ihrer Offensive und haben Spieler wie Nico Williams und Bradley Barcola ins Visier genommen.
Darüber hinaus stellen die Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Greenwoods vergangenen Problemen außerhalb des Platzes weiterhin ein erhebliches Hindernis für eine Rückkehr in die Premier League dar. Fraser Fletcher von TEAMtalk hob zuvor die Reputationsrisiken hervor, die mit der Verpflichtung von Greenwood verbunden sind, und deutete an, dass englische Vereine potenzielle Reaktionen der Fans und Sponsoringbedenken befürchten, trotz seines unbestreitbaren Talents. Der Fall, der schwerwiegende Vorwürfe beinhaltete, wurde von der Crown Prosecution Service fallen gelassen, da wichtige Zeugen ihre Mitarbeit zurückzogen.
Infolgedessen scheint eine Rückkehr in die Premier League für Greenwood immer unwahrscheinlicher zu werden, wobei die Kontroverse um seine Vergangenheit seine Leistungen auf dem Platz wahrscheinlich weiterhin überschatten wird.




