Juventus Women hat die Verpflichtung von Alba Redondo vom Real Madrid für eine Ablösesumme von unter 150.000 € abgeschlossen, wie italienische Medien berichten. Dieser Transfer ist das Ergebnis einer gestärkten Beziehung zwischen dem Verein und der Agentur Leaderbrock, die ursprünglich während eines gescheiterten Versuchs, Ferrán Torres im Jahr 2020 zu verpflichten, geschmiedet wurde.
Juventus, unter der Leitung des damaligen Sportdirektors Fabio Paratici, umwarb Torres intensiv, als er bei Valencia spielte. Der Spieler soll angefangen haben, in Turin nach einem Haus zu suchen, in Erwartung eines Transfers, aber der Deal scheiterte letztendlich an Meinungsverschiedenheiten zwischen den Vereinen. Manchester City sicherte sich anschließend Torres' Unterschrift für eine geschätzte Ablösesumme von 35 Millionen Euro.
Trotz des verpassten Torres förderte der gescheiterte Transfer eine starke Verbindung zwischen Juventus und Leaderbrock, wobei beide Parteien vereinbarten, zukünftige Kooperationen zu priorisieren. Dieses Engagement führte zur Ankunft von Kenan Yildiz im Sommer 2022, einem Transfer, der durch die etablierte Beziehung erleichtert wurde. Leaderbrock vertritt mehrere Spieler, darunter Pedri und Carlos Romero, und war maßgeblich daran beteiligt, Rafa Marin und Alisson Santos zu Napoli sowie Adin Licina zu Juventus zu bringen.
Redondos Wechsel zu Juventus Women ist ebenfalls mit dieser Beziehung verbunden, da Leaderbrock auch die spanische Stürmerin vertritt. Die Spielerin, die noch ein Jahr Vertrag beim Real Madrid hat, spürte ein mangelndes Vertrauen von ihrem Verein, was Juventus die Möglichkeit gab, ihr Interesse zu bekunden. Juventus Women konnte Redondo eine deutliche Gehaltserhöhung und eine klare Rolle im Team anbieten, was ihrem Wunsch nach internationaler Erfahrung, regelmäßiger Spielzeit und einer Rückkehr in die spanische Nationalmannschaft entsprach. Die Ablösesumme war relativ gering, was Redondos Vertragssituation und den proaktiven Ansatz von Juventus und Leaderbrock widerspiegelt.
Dieser Transfer bedeutet eine Fortsetzung der positiven Beziehung zwischen Juventus und Leaderbrock, einer Verbindung, die mit der Verfolgung von Ferrán Torres begann und nun zu mehreren erfolgreichen Spielerakquisitionen für die Männer- und Frauenmannschaften geführt hat.




