Hamrun Spartans schied in den Qualifikationsrunden zur Europa Conference League nach einer 2:1-Niederlage gegen NSÍ Runavík aus, wobei das entscheidende Tor in der 92. Minute durch einen Elfmeter fiel. Das Spiel endete mit einem Gesamtstand von 3:2 zugunsten der färöischen Mannschaft, aber die Elfmeterentscheidung löste erhebliche Kontroversen aus.
Der Kapitän von Hamrun Spartans, Emerson Marcelina, glaubte, der Ball habe die Torlinie für einen Abstoß überquert und holte ihn ruhig aus seinem eigenen Feld, um sich auf den Neustart vorzubereiten. Der Schiedsrichter Peter Knudsen signalisierte jedoch kein Tor und entschied stattdessen für einen Elfmeter für NSÍ Runavík, den Knudsen verwandelte, um den Sieg zu sichern. Wiederholungen deuteten darauf hin, dass der Ball tatsächlich die Linie überquert hatte, bevor Marcelina eingriff.
Der Vorfall ereignete sich während eines spannungsgeladenen Spiels, in dem Hamrun auf einen späten Ausgleich drängte, der möglicherweise eine Verlängerung erzwungen hätte. Die Spartans hatten im Laufe des Spiels die Führung übernommen, aber NSÍ Runavík antwortete, um den Ausgleich zu erzielen und schließlich den umstrittenen Elfmeter zu nutzen.
Nach dem Schlusspfiff benötigten der Schiedsrichter und seine Assistenten eine Polizeieskorte aufgrund der heftigen Reaktion der Spieler und Fans von Hamrun. Marcelina war nach dem Spiel sichtlich verzweifelt, und die Hoffnungen des Vereins, in der Europa Conference League weiterzukommen, wurden durch die umstrittene Entscheidung zunichte gemacht. Das Ergebnis markiert ein enttäuschendes Ende für Hamruns europäische Kampagne in dieser Saison.
Hamrun Spartans ist ein prominenter Verein im maltesischen Fußball, der in der Saison 2020-21 die maltesische Premier League gewann. Dieser europäische Lauf bot die Möglichkeit, den maltesischen Fußball auf einer größeren Bühne zu präsentieren, aber das kontroverse Ende hat ihre Bemühungen überschattet. NSÍ Runavík wird nun in die nächste Qualifikationsrunde der Europa Conference League einziehen.




