Juventus-Besitzer John Elkann hat nach einem Treffen mit der Vereinsführung und Trainer Luciano Spalletti seine Unterstützung für eine bedeutende Transferperiode trotz des verpassten Einzugs in die Champions League zugesagt. Das Gipfeltreffen, das heute stattfand, zielte darauf ab, die jüngsten Spannungen zwischen Elkanns Vertreter Damien Comolli und Spalletti anzugehen und einen einheitlichen Plan zur Verstärkung des Kaders für die kommende Saison zu entwickeln.
Berichten zufolge konzentrierte sich das Treffen auf die Identifizierung wichtiger Verbesserungsbereiche innerhalb des Juventus-Kaders. Spalletti hat wiederholt die Notwendigkeit erfahrener, sofort einsatzbereiter Spieler betont, anstatt sich auf die Entwicklung von Talenten zu verlassen. Zu den spezifischen Positionen, die verstärkt werden sollen, gehören der Torwart, bei dem der Verein Schwierigkeiten hatte, Alisson Becker zu verpflichten, und Alternativen zum derzeitigen Kandidaten Alessandro Di Gregorio in Betracht zieht, sowie ein Innenverteidiger, der das Spiel von hinten aufbauen kann.
Spalletti soll großes Interesse an der Verpflichtung von Kim Min-jae, seinem ehemaligen Spieler bei Napoli, nach Turin haben, möglicherweise als Leihe im Rahmen eines Deals, der einen Wechsel von Bremer zum FC Bayern München vorsieht. Der Trainer sucht auch einen kreativen offensiven Mittelfeldspieler, wobei Brahim Diaz von Real Madrid als potenzielles Ziel identifiziert wurde. Eine Schlüsselpriorität über neue Akquisitionen hinaus ist die Sicherung der Zukunft des Stürmers Dusan Vlahovic, den Spalletti für zentral für sein Projekt hält.
Die Vertragsverhandlungen mit Vlahovics Vertretern sind derzeit ins Stocken geraten, wobei Juventus Berichten zufolge 7 Millionen Euro pro Jahr inklusive Boni bietet. Der Knackpunkt scheint die Forderungen in Bezug auf Signing Fees und Agentenprovisionen zu sein. Der Verein steht auch unter Druck, nach wahrgenommenen Fehlern im vorherigen Transferfenster umzustrukturieren und sich zu verbessern. Elkann soll glauben, dass er Comolli die notwendigen Ressourcen für einen erfolgreichen Markt zur Verfügung gestellt hat, und betonte, dass weitere Fehler inakzeptabel sind.




