Der neu ernannte Trainer von Anderlecht, Vitor Bruno, hat öffentlich sein Interesse an einer Verpflichtung von Romelu Lukaku von Napoli bekundet, wie aus Berichten von Bruno Stampa hervorgeht. Während seiner Vorstellungspressekonferenz antwortete Bruno auf Fragen bezüglich der Möglichkeit, den belgischen Nationalspieler nach Brüssel zu holen.
Bruno räumte die Spekulationen ein, die Lukaku mit einem Wechsel in die belgische Pro League in Verbindung bringen, und sagte: „Wenn es für ihn möglich ist, diesen Sommer zurückzukehren? Übt Druck auf Antoine (Sibierski) aus, nicht auf mich!“ Er zeigte sich außerdem zufrieden mit seinen aktuellen Offensivoptionen – Cvetkovic, Sikan, Terry Van De Ven und Bertaccini – bot aber spielerisch an, Lukaku direkt zu kontaktieren, wenn ihm seine Telefonnummer mitgeteilt würde.
Lukaku spielt derzeit für Napoli, wo er in der letzten Saison zum italienischen Verein stieß. Seine Zeit in Neapel war von unbeständiger Form und Verletzungssorgen geprägt, was zu Spekulationen über seine Zukunft führte. Vor seinem Engagement bei Napoli spielte der Stürmer bei Inter Mailand, Manchester United und Everton und etablierte sich als torgefährlicher Spieler in der Premier League und der Serie A.
Bruno betonte, dass eine mögliche Ankunft nicht mit Vorzugsbehandlung verbunden wäre, und fügte hinzu: „Wenn er hierher kommt, muss er auch hart arbeiten.“ Diese Aussage deutet auf ein Engagement für die Aufrechterhaltung einer starken Arbeitsmoral innerhalb des Kaders hin, unabhängig vom Ruf eines Spielers. Der Trainer hob Lukakus Einfluss bei seinem jüngsten Einsatz für die belgische Nationalmannschaft als Beweis für seine Fähigkeiten hervor, betonte aber die Bedeutung des Engagements jedes Neuzugangs.
Der Transfer könnte Lukaku die Möglichkeit bieten, seine Karriere in einer ihm vertrauten Liga neu zu entfachen, nachdem er seine Profikarriere in der Jugendakademie von Anderlecht begonnen hat. Für Anderlecht würde die Verpflichtung eines Spielers von Lukakus Kaliber einen bedeutenden Coup darstellen, der potenziell das Profil und die Wettbewerbsfähigkeit des Vereins sowohl im Inland als auch in europäischen Wettbewerben erhöhen würde.



