
Fabregas vom Como erwägt Diao als Stürmer für das Schlüsselspiel gegen Inter
Laut Berichten von La Gazzetta dello Sport erwägt Como-Trainer Cesc Fabregas, den Flügelspieler Diao als zentralen Stürmer für das Serie-A-Spiel am Sonntag gegen Spitzenreiter Inter Mailand einzusetzen. Das Spiel im Sinigaglia-Stadion stellt eine entscheidende Prüfung für den Aufsteiger dar, der derzeit überraschend auf dem vierten Platz liegt. Fabregas hat Inter als Trainer noch nie geschlagen, seine Mannschaft erlitt im Dezember eine deutliche 4:0-Niederlage im Hinspiel in San Siro.
Um diese Negativserie zu durchbrechen, soll Fabregas eine bedeutende Änderung in seiner Offensivaufstellung in Erwägung ziehen. Das Hauptdilemma dreht sich darum, ob ein traditioneller Mittelstürmer oder ein falscher Neuner eingesetzt werden soll. Der Bericht deutet auf eine mutige Lösung hin: Diao, den senegalesischen Flügelspieler, in der Mitte zu starten. Dies würde seine Kraft und Geschwindigkeit direkt gegen die linke Defensivseite von Inter, bestehend aus Alessandro Bastoni und Federico Dimarco, einsetzen, ein Bereich, der als potenziell anfällig identifiziert wurde.
Diao, mit vollem Namen Daouda Diao, war in dieser Saison ein wichtiger Spieler für Como, hauptsächlich von der Flügelposition aus. Seine mögliche Umpositionierung erfolgt, während Fabregas sich an Veränderungen im Kader anpasst, nachdem er eine schwere Niederlage gegen Inter erlitten hatte. Verteidiger Posch ist ausgeliehen, während Flügelspieler Addai mit einer Achillessehnenverletzung ausfällt, was Diao nach eigener Abwesenheit die Rückkehr in die Startelf erleichtert. Der 26-Jährige beeindruckte beim jüngsten Sieg gegen Rom und sorgte von den Flügeln aus für erhebliche Probleme.
Eine Alternative, so die Analyse, wäre der Einsatz des erfahrenen Stürmers Álvaro Morata. Obwohl er für Como noch kein Ligator erzielt hat, bringt Morata eine große Erfahrung mit über 175 Karrieretoren mit. Er hatte beim jüngsten Unentschieden gegen Udinese einen disruptiven Einfluss von der Bank aus. Die Verwendung von Diao als zentraler Stürmer wird jedoch als die wahre Neuheit der Saison in Bezug auf die Startaufstellung beschrieben.
Die Formation selbst bleibt Gegenstand der Prüfung. Fabregas könnte die erwartete 3-5-2-Aufstellung von Inter spiegeln und auf eine Dreierkette umstellen. Dieses System, das erfolgreich gegen Rom eingesetzt wurde, würde defensive Stabilität bieten, indem es den Außenverteidigern Smolcic und Valle ermöglicht, ohne Ballbesitz in eine Fünferkette zurückzufallen. Es würde auch einen flüssigen, falschen-Neuner-Angriff erleichtern, wobei Mittelfeldspieler wie Rodrigo Paz, Maxence Caqueret und Martin Baturina in der fortgeschrittenen Rolle rotieren, eine Taktik, die zuvor gegen Lazio eingesetzt wurde.
Diese taktische Flexibilität ist ein Markenzeichen von Fabregas' Amtszeit. Nach der 4:0-Niederlage im Dezember behauptete er bekanntlich, er habe trotz des Ergebnisses keinen großen Unterschied zwischen den Mannschaften gesehen, was auf den Glauben an die zugrunde liegende Stärke seines Projekts hindeutet. Das Spiel steht für mehr als nur Punkte; es ist eine Gelegenheit für Como, seine überraschende Saison gegen die wahrscheinlichen Meister zu bestätigen. Ein positives Ergebnis würde ihren unwahrscheinlichen Kampf um einen europäischen Qualifikationsplatz deutlich stärken, ein Traum, der an den Ufern des Comer Sees an Fahrt gewonnen hat.



