Der Trainer von Como, Cesc Fabregas, hat sich zum Zukunft von Nico Paz geäußert und erklärt, dass der junge Spieler entweder nächste Saison bei Como bleiben oder zu seinem Stammverein, Real Madrid, zurückkehren wird, wodurch ein möglicher Wechsel zu Inter ausgeschlossen wird. Fabregas machte diese Bemerkungen während einer Pressekonferenz vor dem entscheidenden Serie-A-Spiel von Como gegen Cremonese am Sonntag.
Fabregas drückte seine Frustration über Vorschläge eines Deals mit Inter aus und bezog sich insbesondere auf Kommentare des Inter-Vorstandsmitglieds Dario Zanetti. Er erklärte, dass ein Mangel an Respekt gezeigt wurde, indem Paz mit einem Wechsel zu den Nerazzurri in Verbindung gebracht wurde, und betonte, dass Como 50 % der Eigentumsrechte an dem Spieler hält und alle Entscheidungen letztendlich bei Real Madrid liegen. Er bestätigte, dass der Verein versucht, sich die Dienste von Paz für eine weitere Saison zu sichern.
Der Trainer von Como gab auch ein Update zum Fitnesszustand von Paz und merkte an, dass er derzeit nicht zu 100 % fit ist, aber gegen Cremonese eingesetzt werden könnte. Fabregas scherzte, er versuche, Paz' Chancen auf eine Nominierung für die argentinische Nationalmannschaft nicht zu gefährden, was die Bedeutung des Spielers für das Team andeutet. Paz war trotz seiner jüngsten Fitnessbedenken ein wertvoller Leistungsträger für Como.
Fabregas betonte die Bedeutung des Sonntagsspiels gegen Cremonese und bezeichnete es als „Spiel der Saison“. Er räumte den Druck ein, zu gewinnen, betonte aber die Notwendigkeit einer starken Leistung und des Glaubens an ihre Chancen, einen Platz in der Champions League zu sichern. Er hob die beeindruckenden Statistiken von Como hervor, insbesondere ihre Defensivbilanz in der zweiten Saisonhälfte, in der sie nur 12 Gegentore kassierten. Fabregas sprach auch über die Bedeutung des Teamgeists und die positive Atmosphäre innerhalb des Vereins und lobte die Eigentümer und das Personal für die Förderung eines starken Zusammenhaltsgefühls. Er bedauerte auch die Enttäuschung, aufgrund von Sicherheitsbedenken ohne Fans spielen zu müssen, und beklagte die fehlende Atmosphäre für ein möglicherweise historisches Spiel.



