Cesc Fabregas, Trainer von Como, hat die Möglichkeit eines Wechsels von Mittelfeldspieler Nico Paz zum Inter kategorisch ausgeschlossen, trotz des Interesses des Mailänder Klubs. Die Aussage erfolgte als Reaktion auf Kommentare von Inter-Vizepräsident Javier Zanetti, der seine Bewunderung für Paz zum Ausdruck brachte und andeutete, dass Inter weiterhin hoffte, seine Dienste zu sichern.
Zanetti betonte in der argentinischen Radiosendung DSports Radio das Potenzial von Paz und räumte ein, dass der Spieler voraussichtlich zu seinem Stammklub Real Madrid zurückkehren wird. Er fügte jedoch hinzu, dass Inter weiterhin auf einen möglichen Transfer hoffen würde. Diese Kommentare lösten eine starke Reaktion von Fabregas aus, der Zanetti vorwarf, seine Kompetenzen zu überschreiten.
Fabregas betonte, dass Como Paz zu 50 % besitzt und dass nur Real Madrid die Befugnis hat, über die Zukunft des Spielers zu entscheiden. Er kritisierte Zanetti dafür, weder Como noch Real Madrid zu vertreten, und forderte Respekt für beide Vereine. Fabregas erklärte unmissverständlich, dass Paz entweder zu Real Madrid zurückkehren oder nächste Saison bei Como bleiben wird, und schloss einen Wechsel zum Inter aus.
Inter soll bereit sein, Real Madrid rund 60-70 Millionen Euro zu bieten, falls sie Paz nach Auslösung einer potenziellen Rückkaufklausel über 10 Millionen Euro freigeben. Die Situation wird jedoch zusätzlich durch die Möglichkeit verkompliziert, dass Jose Mourinho, der zukünftige Trainer von Real Madrid, Paz in seine Pläne für die erste Mannschaft integrieren könnte. Die finanzielle Stärke von Como stellt ebenfalls eine Herausforderung für Inter dar, da sie möglicherweise jedes Angebot für den jungen Argentinier überbieten könnten.
Paz hat in dieser Saison in der Serie A beeindruckt und wurde kürzlich von der Lega Calcio zum besten Mittelfeldspieler der Liga ernannt. Der 19-Jährige verbrachte die Saison leihweise bei Como vom Real Madrid und wurde schnell zu einem Schlüsselspieler für den Verein. Seine Leistungen haben die Aufmerksamkeit mehrerer Top-Europäischer Vereine auf sich gezogen, aber Fabregas' Kommentare scheinen das Interesse des Inter beendet zu haben.




