
Felipe Caicedo verspottet Roma mit 'Malen Malen'-Spott nach Inter-Niederlage
Der ehemalige Lazio-Stürmer Felipe Caicedo hat AS Rom in den sozialen Medien nach der deutlichen 5:2-Niederlage gegen Inter Mailand verspottet und dabei 'Molto Malen Malen' gepostet – ein Wortspiel, das sich auf die hohe Niederlage bezieht. Der Ecuadorianer, der vier Jahre bei Lazio verbrachte, nutzte ein Wortspiel mit dem Namen des niederländischen Flügelspielers Donyell Malen und dem italienischen Ausdruck für 'sehr schlecht', um die Giallorossi zu ärgern. Der Beitrag hat die erbitterte Rivalität zwischen den beiden römischen Vereinen neu entfacht, wobei Caicedos Spott in den sozialen Medien die Aufmerksamkeit von Fans beider Seiten auf sich gezogen hat.
Der ehemalige Lazio-Stürmer Felipe Caicedo hat nach der klaren 5:2-Niederlage gegen Inter Mailand eine Spitze gegen seinen Rivalen AS Rom abgegeben und eine kryptische Nachricht in den sozialen Medien gepostet, die als Spott gegen die Giallorossi interpretiert wurde. Der 34-jährige Stürmer, der von 2017 bis 2021 für Lazio spielte, postete den Satz „Molto Malen Malen“ auf seinem X-Account (ehemals Twitter) zusammen mit einem Emoji von fünf Birnen, nachdem Roma im San Siro eine schwere Niederlage erlitten hatte. Der Satz ist ein Wortspiel mit dem Namen des Borussia Dortmund- und niederländischen Flügelspielers Donyell Malen, aber im Italienischen bedeutet „molto male“ „sehr schlecht“.
Der Beitrag wird weithin als Kritik an Romas hoher Niederlage gesehen, die ihre Hoffnungen auf die Qualifikation für die UEFA Champions League der nächsten Saison erheblich geschmälert hat. Das Ergebnis von 5:2 im San Siro war ein schwerer Schlag für Romas Ambitionen, unter die ersten Vier zu kommen. Die Niederlage lässt Daniele De Rossis Mannschaft in einem prekären Zustand im Rennen um die Top Vier zurück, nachdem sie von der Tabellenführung deutlich geschlagen wurde. Das Ergebnis ermöglichte es Inter Mailand, seine Führung an der Spitze der Serie A auszubauen, während Romas Position in den europäischen Plätzen nun bedroht ist.
Felipe Caicedo ist die erbitterte Rivalität zwischen Lazio und Roma bestens vertraut, da er vier Jahre bei den Biancocelesti verbrachte. Der ecuadorianische Stürmer, der derzeit für Abha Club in Saudi-Arabien spielt, bestritt 105 Spiele für Lazio und erzielte 25 Tore. Seine Zeit beim Verein, insbesondere unter Trainer Simone Inzaghi, machte ihn zu einem Kulthelden für seine Fähigkeit, entscheidende Tore in der Schlussphase zu erzielen, was ihm den Spitznamen „Caicogoal“ von den Lazio-Fans einbrachte. Sein Abgang 2021 zu Genoa und seine anschließenden Wechsel nach Katar und Saudi-Arabien haben seine Verbundenheit mit den Biancocelesti oder seine Vorliebe für Kommentare zur römischen Fußballszene nicht gemindert.
Der Social-Media-Post hat erwartungsgemäß die langjährige Rivalität angeheizt. Der Satz „Molto Malen Malen“ ist ein Wortspiel, das sich auf den niederländischen Stürmer bezieht, aber die italienischen Wörter für „sehr, sehr schlecht“ verwendet – eine klare Spitze auf Romas Defensivleistung. Die begleitenden fünf Birnen-Emojis sind ein direkter Hinweis auf die fünf Gegentore. Der Beitrag hat große Aufmerksamkeit erregt, wobei viele Lazio-Fans die Spitze gegen ihre Stadtrivalen feiern, während Roma-Fans ihn als Provokation eines ehemaligen Spielers abtun, der für die aktuelle Fußballlandschaft nicht mehr relevant ist.
Dieser Vorfall unterstreicht die intensive und oft bittere Rivalität zwischen den beiden Vereinen, bei der Handlungen abseits des Spielfelds oft genauso viel Gewicht haben wie die auf dem Platz. Während Spielertransfers zwischen den beiden Vereinen praktisch unvorstellbar sind, bleiben verbale Auseinandersetzungen und Spott in den sozialen Medien ein ständiges Merkmal der Dynamik des römischen Derbys. Caicedos Beitrag ist das jüngste Beispiel dafür, dass sich die Rivalität in die digitale Sphäre verlagert und die intensive Stadtrivalität auch aus der Ferne am Leben erhält. Der Vorfall unterstreicht auch den modernen Trend, dass Spieler und Ex-Spieler soziale Medien nutzen, um mit Fans und Rivalen in Kontakt zu treten, und so eine neue, direkte und oft ungefilterte Dimension zu den traditionellen Fußballrivalitäten hinzufügen.



