Laut L’Équipe führt Fenerbahçe derzeit das Rennen um die Verpflichtung von Mason Greenwood vom Olympique Marseille an. Der türkische Verein soll ein Angebot von 40 Millionen Euro, inklusive möglicher Boni, für den 24-jährigen Flügelspieler abgegeben haben, jedoch ohne Beratergebühren.
Olympique Marseille soll 10 Millionen Euro mehr für Greenwood fordern. Das finanzielle Paket von Fenerbahçe hat die Vertreter des Spielers jedoch offenbar davon überzeugt, einen Wechsel in die Türkei in Betracht zu ziehen. Obwohl ein lukrativer Vertrag attraktiv ist, berichten Quellen, dass Greenwood einem Wechsel zum Atlético Madrid den Vorzug geben würde.
Atlético Madrid hat ein Angebot von 45 Millionen Euro plus 5 Millionen Euro an potenziellen Boni gemacht, dieses Angebot beinhaltet jedoch Beraterprovisionen und eine Weiterverkaufsbeteiligung für Marseille, die Greenwoods ursprünglichen Wechsel so strukturiert hat, dass die Gehaltsliste nicht aufgebläht wird. Marseille wird außerdem 40 % aller Transfergebühren an Manchester United zahlen müssen, das weiterhin Anteile am Spieler besitzt.
Greenwood wechselte letzten Sommer nach Marseille, nachdem er zuvor an Getafe ausgeliehen war. Er wurde schnell zu einem Schlüsselspieler für den Verein der Ligue 1 und erzielte in 36 Spielen in allen Wettbewerben acht Tore und lieferte fünf Vorlagen. Seine Leistungen halfen Marseille, den siebten Platz in der Ligue 1 zu erreichen und sich für die UEFA Europa League zu qualifizieren. Die finanzielle Situation des Vereins und die Notwendigkeit, Transfererlöse zu generieren, haben jedoch dazu geführt, dass Angebote für den englischen Nationalspieler in Betracht gezogen werden.
Sollte Greenwood zu Fenerbahçe wechseln, wäre dies ein bedeutender Coup für den türkischen Super-Lig-Verein, der seine Mannschaft vor der neuen Saison verstärken möchte. Ein Wechsel zu Atlético Madrid würde Greenwood zu einem Verein führen, der für seine taktische Finesse und seine Teilnahme an der Spitze des europäischen Fußballs bekannt ist. Der Ausgang dieser Transfer-Saga hängt wahrscheinlich davon ab, ob Marseille finanziellen Gewinn oder die Präferenz des Spielers priorisiert.




