Die französische Nationalmannschaft wird am kommenden Freitag in New York um 21:00 Uhr auf Norwegen treffen, um eine langjährige Muster von schlechter Leistung im letzten Gruppenspiel der Weltmeisterschaft zu durchbrechen. Seit 2006 hat Frankreich sein drittes Gruppenspiel im Turnier nicht gewonnen, eine Serie, die für die Nationalmannschaft zu einer Art Anomalie geworden ist.
Der letzte Sieg Frankreichs in einem dritten Gruppenspiel war gegen Togo bei der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Nach einem holprigen Start ins Turnier mit Unentschieden gegen die Schweiz und Südkorea besiegten die Bleus Togo mit 2:0, um die Qualifikation zu sichern und schließlich das Finale zu erreichen. Seitdem waren die Ergebnisse durchweg enttäuschend: eine 2:1-Niederlage gegen Südafrika im Jahr 2010, ein 0:0-Unentschieden gegen Ecuador im Jahr 2014, ein 0:0-Unentschieden gegen Dänemark im Jahr 2018 und eine 0:1-Niederlage gegen Tunesien im Jahr 2022.
Dieses Muster fiel oft mit dem Einsatz von Reservespielern durch Frankreich im letzten Gruppenspiel zusammen, sobald die Qualifikation gesichert war. Die Ergebnisse deuten jedoch auf ein tieferliegendes Problem hin als nur die Rotation des Kaders. Die Unfähigkeit der Mannschaft, die Gruppenphase mit einem Sieg abzuschließen, hat die Dynamik vor den K.o.-Runden immer wieder beeinträchtigt.
Didier Deschamps' Mannschaft wird versuchen, einen weiteren Rückschlag gegen Norwegen zu vermeiden. Jüngste Kommentare haben die Bedeutung von Spielern wie Manu Koné im französischen Kader hervorgehoben und insbesondere seine Leistung beim Gegenpressing gelobt. Das Spiel gegen Norwegen wird von einem englischen Schiedsrichter geleitet. Der Ausgang des Spiels entscheidet über den Sieger der Gruppe I und kann Frankreichs Weg im weiteren Verlauf des Turniers beeinflussen, wobei es einige Diskussionen darüber gibt, ob es strategisch vorteilhaft sein könnte, als Zweiter der Gruppe zu enden.



