Eintracht Frankfurt hat seine Rückkaufoption gezogen, um Stürmer Noel Futkeu für eine kolportierte Ablöse von 1,3 Millionen Euro von Greuther Fürth zurückzuholen. Der Transfer erfolgt nach einer erfolgreichen Saison des 23-Jährigen, der als Torschützenkönig der 2. Bundesliga mit 19 Treffern abschloss. Der Verein bestätigte die Einigung nach dem letzten Ligaspiel der Saison von Fürth.
Futkeu war 2023 zunächst der zweiten Mannschaft von Eintracht Frankfurt beigetreten, bevor er ein einziges Mal für das Profiteam auflief und dann zu Greuther Fürth wechselte. Er erlebte dort einen deutlichen Aufschwung in seiner Form und wurde zu einem wichtigen Faktor im Kampf um die Playoffs, trotz der anhaltenden Abstiegssorgen während der gesamten Saison. Er erzielte die sieben vorherigen Tore von Fürth vor dem letzten Sieg gegen Fortuna Düsseldorf und fügte dann noch einen weiteren Treffer hinzu, um einen 3:0-Sieg zu sichern.
Greuther Fürth sicherte sich dank der Tore von Futkeu einen Playoff-Platz und trifft nun auf Rot-Weiss Essen, einen Verein, den Futkeu in seiner Jugend kurzzeitig vertreten hat, um die Chance zu erhalten, in der 2. Bundesliga zu bleiben. Branimir Hrgota wird Futkeu in zwei weiteren Spielen für Fürth begleiten, bevor er den Verein verlässt. Die Saison markierte die erste seit 2017/18, in der kein Spieler in der 2. Bundesliga die Marke von 20 Toren erreichte, wobei Mateusz Żukowski von Magdeburg und Isac Lidberg von Darmstadt mit jeweils 17 Treffern punktgleich auf dem zweiten Platz landeten.
Die Entscheidung von Eintracht Frankfurt, die Rückkaufoption zu ziehen, deutet darauf hin, dass sie Futkeu als wertvolle Ergänzung für ihren Kader sehen, möglicherweise mit Blick auf einen späteren Weiterverkauf zu einer höheren Ablösesumme, wie berichtet. Sportdirektor Markus Krösche plant möglicherweise eine schnelle Rendite auf die Investition. Futkeu wird nun um einen Platz in Frankfurts Angriff kämpfen, in der Hoffnung, seine beeindruckende Torquote auszubauen und sich als Bundesliga-Spieler zu etablieren. Der Transfer verschafft Frankfurt zusätzliche Offensivoptionen für die kommende Saison.



