Der Kapitän von Werder Bremen, Marco Friedl, hat seine Bewunderung für den AC Mailand zum Ausdruck gebracht und erklärt, er würde einen Wechsel zum Verein auch ohne die Anwesenheit des österreichischen Teamchefs Ralf Rangnick in Betracht ziehen. Friedl lobte Rangnicks Einfluss auf den österreichischen Fußball und glaubt, er wäre eine perfekte Lösung für Mailand. Der Verteidiger enthüllte auch frühere Transfergespräche mit einem italienischen Verein.
Friedl lobte Rangnicks Einfluss auf den österreichischen Fußball und hob seine Rolle bei der Verbesserung sowohl der Nationalmannschaft als auch von Vereinen wie Red Bull Salzburg hervor. Er glaubt, Rangnick wäre eine „perfekte Lösung“ für Mailand, da er in der Lage sei, Mannschaften und Spieler auf und neben dem Platz zu verbessern. Während er hofft, dass Rangnick weiterhin österreichischer Teamchef bleibt, räumte Friedl die Unvermeidbarkeit von Spekulationen über seinen Trainer angesichts seines Erfolgs ein.
Laut Friedl geht Rangnicks Einfluss über taktische Anpassungen hinaus und umfasst eine umfassende Überwachung der Vereinsstrukturen und der Nachwuchsförderung. Er erklärte, wie Rangnick auch dann den Kontakt zu den Spielern hält, wenn er nicht aktiv in die Aufgaben der Nationalmannschaft eingebunden ist, und personalisiertes Feedback und Ratschläge gibt. Friedl selbst erlebte dies aus erster Hand, als er während einer Zeit, in der er nicht im Nationalteamkader stand, Videoanalysen und Ratschläge erhielt.
Friedl enthüllte auch, dass er zuvor Transfergespräche mit einem namentlich nicht genannten italienischen Verein geführt hatte und seine Bewunderung für den italienischen Fußball zum Ausdruck brachte, insbesondere seine Wertschätzung für den AC Mailand. Er erklärte, er würde einen Wechsel zu Mailand unabhängig von Rangnicks Anwesenheit in Betracht ziehen, betonte aber sein derzeitiges Engagement für Werder Bremen, wo er seit 2019 Kapitän ist. Er ist seit 2020 Mitglied der österreichischen Nationalmannschaft. Die Äußerungen des Verteidigers deuten auf eine Bereitschaft hin, Möglichkeiten in der Serie A zu prüfen, wenn ein attraktives Angebot vorliegt.
Er sprach auch über das erweiterte Format der Weltmeisterschaft und bekundete seine Unterstützung für eine größere Repräsentation, äußerte aber Bedenken hinsichtlich der finanziellen Belastung für die Fans. Österreich wird zum ersten Mal seit 28 Jahren an dem Turnier teilnehmen, ein Meilenstein, den Friedl als einen Kindheitstraum bezeichnete.



