Der 1. FC Union Berlin hat die Verpflichtung von Marvin Friedrich als ablösefreien Neuzugang bestätigt und den Innenverteidiger nach einer Zeit beim Borussia Mönchengladbach zurück zum Verein geholt.
Der 30-Jährige schließt sich Union als ablösefreier Spieler an, da sein Vertrag bei Mönchengladbach am Ende Juni auslief, was eine Rückkehr in die Hauptstadt markiert, wo er bereits zwischen Januar 2018 und Januar 2022 spielte.
Friedrich äußerte seine Freude über die Rückkehr zu Union und erklärte, der Wechsel fühle sich an wie “nach Hause kommen”. Er hob seine bedeutende Entwicklung während seiner ersten Zeit beim Verein, sowohl beruflich als auch persönlich, hervor. Er betonte auch die besondere Verbindung, die er zum Verein, den Fans und der Stadt Berlin pflegt.
Horst Heldt, Direktor für Männer-Profifußball beim 1. FC Union Berlin, begrüßte Friedrich herzlich willkommen und betonte seine bereits vorhandene Kenntnis der Werte des Vereins sowie seine bewiesenen Führungsqualitäten. Heldt erklärte, Friedrich werde das Team mit seiner Erfahrung, Mentalität und Präsenz sofort stabilisieren.
Friedrichs Abgang von Mönchengladbach erfolgte nach einer Phase, in der er Schwierigkeiten hatte, sich einen Stammplatz zu sichern. Er bestritt 27 Spiele in allen Wettbewerben für die 'Fohlen', aber seine Rolle war oft rotierend und er war nicht immer ein fester Bestandteil der Startelf.
Während seiner vorherigen Zeit bei Union etablierte sich Friedrich als wichtiger Spieler und trug maßgeblich zum Aufstieg des Vereins im deutschen Fußball bei. Er spielte eine entscheidende Rolle beim Aufstieg in die Bundesliga und der anschließenden Etablierung als Erstligateam. Seine Rückkehr wird als Verstärkung für die defensiven Optionen von Union vor der kommenden Bundesliga-Saison gesehen.
Der Transfer stellt einen klugen Schachzug für Union dar, der es ermöglicht, einen bekannten und erfahrenen Spieler ohne Transfergebühr zu verpflichten. Er bietet Friedrich zudem die Möglichkeit, in einem vertrauten Umfeld zu alter Stärke zurückzufinden und sich potenziell als Schlüsselspieler im Kader von Union zu etablieren.




