Galatasaray hat das Interesse von Atlético Madrid an Stürmer Víctor Osimhen entschieden zurückgewiesen, wobei Klubpräsident Dursun Özbek betonte, dass der 27-Jährige in diesem Sommer nicht zu verkaufen sei. Der Schritt wurde von Atlético als Plan B betrachtet, während die Madrilenen ihre Offensivoptionen für die Saison 2026/27 bewerten.
Atléticos Interesse an Osimhen resultierte aus Bedenken hinsichtlich möglicher Angebote für ihren aktuellen Stürmer, Julián Álvarez. Der Verein begann, Alternativen auszuloten, falls der Druck, Álvarez zu verkaufen, zunehmen sollte, trotz der aktuellen Vertragssituation des Argentiniers.
Özbek betonte Osimhens Wert für Galatasaray und hob seinen bedeutenden Torrekord seit seinem Wechsel von Napoli hervor. Der nigerianische Nationalspieler erzielte in 74 Spielen für den türkischen Verein 59 Tore und trug zu zwei Titeln in der Süper Lig und einem Triumph im türkischen Pokal bei. Mundo Deportivo berichtete, dass Osimhen Interesse an Atlético und dessen Trainer gezeigt hatte, was einen Versuch rechtfertigte, aber die Haltung von Galatasaray ließ keinen Verhandlungsspielraum.
Diese Ablehnung verkompliziert Atléticos Sommer-Transferpläne und schränkt ihre Optionen ein, falls sie Álvarez verlieren sollten. Die Priorität des Vereins bleibt die Bindung des Argentiniers, der durch eine Ablösesumme von 500 Millionen Euro und einen Vertrag bis 2030 geschützt ist. Dennoch haben Real Madrid, Arsenal, Barcelona und PSG laut ESPN die Situation von Álvarez beobachtet. Atlético hat seine feste Haltung zu Álvarez beibehalten und erklärt, dass jeder interessierte Verein seine Ablösesumme aktivieren und nicht versuchen muss, eine geringere Gebühr auszuhandeln.
Mit dem Ende der spanischen Transferperiode am 1. September muss Atlético nun alternative Stürmer-Ziele identifizieren, falls es eine Backup-Option haben möchte. Die nächsten Schritte des Vereins hängen vom Interesse an Álvarez ab und davon, ob ein Verein bereit ist, seine hohe Ablösesumme zu erfüllen.




