Der Trainer von Roma, Gian Piero Gasperini, hat die Transferstrategie des Vereins für die neue Saison umrissen und die Bedeutung der Beteiligung der Friedkin-Eigentümer an den bevorstehenden Verhandlungen hervorgehoben. In einem Interview mit Radio Uno gab Gasperini an, dass das Transferfenster erst diese Woche nach einer Phase der Inaktivität aufgrund der Weltmeisterschaft wirklich beginnen wird.
Der Trainer äußerte sich optimistisch bezüglich der Vertragsverlängerung von Paulo Dybala und erklärte, dass die Gespräche nun beschleunigt werden, da die Sommerpause zu Ende geht. Er war jedoch vorsichtiger, wenn es um die Zukunft des Mittelfeldspielers Manu Koné ging, und deutete an, dass ein möglicher Abgang mit den finanziellen Verpflichtungen des Vereins zusammenhängen könnte.
Koné zeigte in der ersten Saisonhälfte eine starke Leistung für Roma, doch seine Form sank in der zweiten Hälfte ab, obwohl er anschließend bei der Weltmeisterschaft im Trikot Frankreichs beeindruckte. Gasperini räumte Konés Qualität und internationalen Erfolg ein, deutete aber an, dass der Verein möglicherweise Spieler verkaufen muss, um seine Finanzen auszugleichen, wobei Koné möglicherweise der Spieler wäre, der notfalls geopfert werden müsste.
Laut Gasperini könnte die Teilnahme des Vereins an der Champions League ausreichend finanziellen Spielraum bieten, um Koné zu halten, dies bleibt jedoch ungewiss. Er betonte die Bedeutung der Anwesenheit der Familie Friedkin in Rom, um schnelle Entscheidungen bezüglich Spielerakquisitionen und -verkäufen zu treffen. Der Trainer ging auch auf das Potenzial für eine Herausforderung um den Scudetto ein und stellte fest, dass Inter weiterhin der Favorit ist, Roma aber seine Fortschritte fortsetzen und seine Position in der Liga stärken will.
Gasperini ging auch kurz auf die Pläne des Vereins zur Feier seines hundertjährigen Bestehens ein und verwies für Details an die Eigentümer und die Vereinsführung. Er kommentierte auch breitere Themen im italienischen Fußball, einschließlich der Notwendigkeit einer Reform innerhalb der Nationalmannschaft und einer stärkeren Bekämpfung von Schwalben.




