Der Trainer von Roma, Gian Piero Gasperini, hat die Bedeutung betont, sich auf die Gegenwart zu konzentrieren, während der Verein um einen Platz in der Champions League kämpft, trotz anhaltender Spekulationen über die Zukunft des Sportdirektors des Vereins und mögliche Abgänge von Spielern. Vor dem morgigen Spiel gegen Parma im Tardini betonte Gasperini, dass jedes Spiel „entscheidend“ sei, da in der Saison nur noch drei Spiele ausstehen.
Der Trainer räumte die Bedeutung der Sicherung der Qualifikation für die Champions League ein und wies darauf hin, dass dies größere finanzielle Mittel für Spielertransfers bereitstellt. Er betonte jedoch auch, dass Vereine auch ohne diese Mittel effektiv auf dem Transfermarkt agieren können, und nannte die Bedeutung intelligenter Transfers und die Entwicklung eines klaren Spielstils. Gasperini lobte sein aktuelles Team und hob dessen Widerstandsfähigkeit und Fähigkeit zur Reaktion auf Herausforderungen hervor und deutete an, dass Verbesserungen immer notwendig seien.
Diskussionen über die Zukunft des derzeitigen Sportdirektors Massara und seines möglichen Nachfolgers waren weit verbreitet. Gasperini unterstrich die Notwendigkeit einer starken Arbeitsbeziehung zwischen Trainer und Sportdirektor und betonte die Bedeutung offener Kommunikation und einer gemeinsamen Vision. Er glaubt, dass die beiden Rollen eng aufeinander abgestimmt sein müssen, um die Mannschaft technisch zu verbessern, innerhalb der Grenzen der verfügbaren Ressourcen und der taktischen Vorstellungen des Trainers.
Bezüglich möglicher Spielerverkäufe räumte Gasperini ein, dass im modernen Fußball nur wenige Spieler wirklich „unverkäuflich“ sind, insbesondere für Vereine außerhalb der absoluten Elite. Er sprach sich konkret zur Situation des Mittelfeldspielers Boubacar Kamara aus und erklärte, dass er zwar hoffe, dass der Spieler bei Roma bleibe, der Verein aber alle „unwiderstehlichen“ Angebote prüfen müsse, die es ihm ermöglichen könnten, den Kader in anderen Bereichen zu verstärken. Er gab auch an, dass er nicht in Vertragsverlängerungsgespräche involviert sei und auf die Initiative des Vereins warte, um seine Meinung einzuholen.
Abschließend lobte Gasperini Angelinos jüngste Formverbesserung und wich Fragen nach möglichen Provisionszahlungen im Zusammenhang mit Spielertransfers aus, indem er erklärte, er konzentriere sich ausschließlich auf die technischen Aspekte des Spiels und habe keine Kenntnis von finanziellen Details.




