Laut Berichten aus Italien wird Lazio-Trainer Rino Gattuso das Potenzial des Stürmers Petar Ratkov bei seiner Ankunft bewerten. Der Verein möchte seine Torausbeute verbessern, nachdem er in der vergangenen Saison nur 41 Tore in der Serie A erzielt und 17 Spiele ohne Torerfolg beendet hat.
Ratkov, ein 22-jähriger serbischer Stürmer, wechselte im Januar für eine Ablösesumme von 13 Millionen Euro vom Red Bull Salzburg zur Lazio. Er kam jedoch nur selten zum Einsatz, sammelte 286 Spielminuten und wurde für das taktische System von Maurizio Sarri als ungeeignet erachtet. Sarri setzte stattdessen auf Daniel Maldini als zentralen Stürmer, der inzwischen zu Atalanta zurückgekehrt ist.
Der Verein glaubt, dass Ratkov das Potenzial zum Erfolg besitzt, insbesondere angesichts der Investition in seinen Transfer. Gattuso wird prüfen, ob der 1,93 m große Stürmer mehr als nur eine physische Präsenz im Strafraum bieten kann und ob er zum Spielaufbau beitragen und die Angriffsvielfalt erhöhen kann. Ratkov selbst bekundete bei seiner Ankunft seinen Wunsch, bei Lazio erfolgreich zu sein, und nannte Robert Lewandowski als Inspiration.
Lazio erwägt auch weitere Offensivverstärkungen. Boulaye Dia, derzeit von Salernitana ausgeliehen, soll für 11 Millionen Euro fest verpflichtet werden, obwohl seine Zukunft beim Verein ungewiss ist. Matteo Noslin, der in dieser Saison mit fünf Toren eine vielversprechende Form gezeigt hat, ist ebenfalls Gegenstand potenzieller Transferaktivitäten. Der Verein beobachtet Bamba Dieng, einen 26-jährigen senegalesischen Stürmer von Lorient, der nach 14 Toren in 23 Ligue 1-Spielen ablösefrei verfügbar ist. Sie verfolgen auch Omar Janneh, einen 19-jährigen spanischen Spieler von Lausanne.
Darüber hinaus wird erwartet, dass Gattuso Jacob Isaksen auf der rechten Seite des offensiven Mittelfelds einsetzt, und der Verein beobachtet auch Antonio Vergara von Napoli. Adrian Przyborek, ein 19-jähriger polnischer Spieler, der im Januar kam, könnte ebenfalls in Gattusos bevorzugter 4-2-3-1-Formation eine Rolle spielen, nachdem er unter Sarri im 4-3-3-System kaum zum Einsatz kam.




