
Deutschlands U17 verpasst die EM nach Niederlage gegen Frankreich
Die deutsche U17-Nationalmannschaft hat sich nach einer 2:0-Niederlage gegen Frankreich im letzten Qualifikationsspiel nicht für die UEFA-U17-Europameisterschaft diesen Sommer qualifiziert. Das Ergebnis am letzten Spieltag der Gruppenphase bedeutete den dritten Platz für Deutschland und machte alle Hoffnungen auf eine Teilnahme an der Endrunde im Sommer zunichte.
Da Frankreich ein Unentschieden für die eigene Qualifikation ausreichte, gingen die Franzosen in der ersten Halbzeit mit einer vorsichtigen, kontrollierenden Spielweise vor. Deutschland schuf die besseren frühen Torchancen: Louis Lemke, der das späte Ausgleichstor gegen Slowenien erzielt hatte, forderte den französischen Torhüter Thâo Mouapa zu einer frühen Parade heraus. Auch Jannik Veit und Edin Biber kamen für Deutschland nah heran, doch die Teams gingen torlos in die Pause.
In der zweiten Halbzeit fand Frankreich besser ins Spiel und brach den Bann in der 70. Minute. Der in der Halbzeit eingewechselte Noah Loufoundou traf aus kurzer Distanz und brachte Frankreich in Führung. Der Sieg und die Qualifikation Frankreichs wurden in der 84. Minute besiegelt, als Arone Gadou, der zuvor die deutsche Latte getroffen hatte, das 2:0 erzielte.
Das Ergebnis bedeutet, dass Deutschland, das mit vier Punkten abschloss, nicht nur die U17-EM verpasst hat, sondern sich auch nicht für die FIFA-U17-Weltmeisterschaft 2023 qualifizieren konnte. Nur die vier besten Gruppenzweiten aller Gruppen rücken weiter, und Deutschlands Punktzahl reichte nicht für einen Platz.
Frankreich, das alle drei Gruppenspiele gewann und mit makellosen neun Punkten abschloss, gewann die Gruppe und wird eines der acht Teams sein, die diesen Sommer in der Endrunde in Estland antreten. Deutschland, der amtierende Europameister von 2023 in dieser Altersklasse, wird nicht anwesend sein, um seinen Titel zu verteidigen.



