Der Mittelfeldspieler von Nottingham Forest, Morgan Gibbs-White, wurde laut Bryan King, einem ehemaligen Scout von Tottenham, dazu ermutigt, einen möglichen Wechsel zu Tottenham Hotspur sorgfältig zu prüfen. Der Rat kommt, nachdem die Spurs im vergangenen Sommer die 60 Millionen Pfund teure Ausstiegsklausel von Gibbs-White aktiviert hatten, ein Vorgehen, das Forest als unrechtmäßig ansah und mit rechtlichen Schritten drohte.
Gibbs-White unterzeichnete anschließend einen neuen Vertrag bei Forest, doch Spekulationen über seine Zukunft sind wieder aufgeflammt. King schlägt vor, dass ein Wechsel zu einem Verein mit größeren europäischen Ambitionen wie Tottenham für Gibbs-Whites internationale Perspektiven von Vorteil sein könnte und fragt, ob er in London bessere Chancen hat, seinen Platz im englischen Nationalteam zurückzugewinnen. Tottenham hat in diesem Sommer bereits Mateus Fernandes und Sandro Tonali zu seinen Mittelfeldoptionen hinzugefügt.
Der sechsfache englische Nationalspieler stand seit Oktober 2025 nicht mehr im Aufgebot der Nationalmannschaft und könnte einen Transfer als Weg zurück in den Kreis der Kandidaten betrachten. Forest ist jedoch Berichten zufolge entschlossen, den Spieler zu halten, insbesondere nachdem Elliot Anderson kürzlich für 116 Millionen Pfund an Manchester City verkauft wurde. Vereinsbeamte glauben, dass Gibbs-White einen noch höheren Wert hat als Anderson.
Tottenham hat in diesem Sommer bereits etwa 230 Millionen Pfund ausgegeben, darunter 185 Millionen Pfund für Mittelfeldspieler, was einen weiteren erheblichen Ausgaben für Gibbs-White unwahrscheinlicher macht. Mehrere andere Vereine haben ebenfalls Interesse bekundet, darunter Arsenal, Manchester United, Chelsea, Paris Saint-Germain, Bayern München und Atlético Madrid. Die finanzielle Aktivität von United, City und Chelsea auf dem Transfermarkt könnte jedoch ihre Bereitschaft, Gibbs-White aggressiv zu verfolgen, einschränken. Forest bereitet sich derzeit darauf vor, alle Angebote für den Spieler abzulehnen und an seiner Zukunft im City Ground festzuhalten.




