Olivier Giroud steht laut L’Équipe kurz vor einer Vertragsverlängerung beim Ligue 1-Verein LOSC. Der 37-jährige Stürmer, der zu einer Schlüsselfigur für Lille geworden ist, wird voraussichtlich für eine sechzehnte europäische Saison im Norden Frankreichs bleiben, nachdem er dem Verein geholfen hat, sich in dieser Saison für die Champions League zu qualifizieren.
Giroud war in dieser Saison mit 11 Toren in 44 Spielen der beste Torschütze von Lille und bewies trotz seines Alters weiterhin seine Torjägerqualitäten. Diese mögliche Verlängerung ist keine Überraschung, da Lille-Direktor Olivier Létang kürzlich auf RMC erklärte, dass Giroud „immer noch das Feuer und den Wunsch“ habe und er glaube, dass der Veteran weiterhin einen bedeutenden Beitrag zum Team leisten könne. Seine Erfahrung und Führungsqualitäten werden vom Verein klar geschätzt.
Der Stürmer hat in seiner Karriere für eine Reihe namhafter Vereine gespielt, darunter Arsenal und Chelsea, bevor er nach Frankreich zum AC Mailand zurückkehrte und dann zu Lille wechselte. Er ist auch der beste Torschütze der französischen Nationalmannschaft, einen Rekord, den er weiter ausbaut. Seine Rückkehr in die Ligue 1 wurde als Chance gesehen, weiterhin auf hohem Niveau zu spielen und zu einem konkurrenzfähigen Team beizutragen.
Neben Giroud laufen auch die Verträge von Aïssa Mandi, Nabil Bentaleb und Thomas Meunier bei Lille aus. Ihre Situationen sollen jedoch später geklärt werden, da alle drei Spieler für Länderspiele nominiert wurden, insbesondere für die Teilnahme an der kommenden Copa América. Der Verein konzentriert sich derzeit darauf, die Zukunft von Giroud zu sichern, wobei die anderen Vertragsverhandlungen voraussichtlich nach dem Turnier vorangetrieben werden.
Lille hat kürzlich auch Davide Ancelotti als neuen Cheftrainer ernannt und ersetzt damit Bruno Genesio. Die Ernennung von Ancelotti signalisiert eine neue Ära für den Verein, und die Beibehaltung von Girouds Erfahrung wird entscheidend sein, um diesen Übergang zu meistern und in der nächsten Saison in der Champions League zu konkurrieren.



