Joe Gomez wird laut James Pearce von The Athletic für die kommende Saison bei Anfield bleiben und damit frühere Anzeichen eines möglichen Wechsels revidieren. Der 29-Jährige hatte zuvor erklärt, seine Zukunft sei ungewiss, da er in sein letztes Vertragsjahr ging, aber mit dem Wechsel von Ibrahima Konaté zu Real Madrid und Verletzungen anderer Verteidiger hat sich Liverpool entschieden, seine Vielseitigkeit zu erhalten. Gomez kann auf mehreren Positionen in der Abwehr spielen, was ein Faktor bei der Entscheidung des Vereins war.
Liverpool intensiviert auch seine Bemühungen um den Innenverteidiger Joel Ordonez vom Club Brügge als Ersatz für Konaté, wie TEAMtalk berichtet. Der 22-jährige Ecuadorian hat in drei Saisons bei Brügge beeindruckt und wird auf rund 40 Millionen Pfund geschätzt. Zahlreiche Premier League-Klubs haben Interesse gezeigt, aber die Scouting-Abteilung von Liverpool glaubt, dass Ordonez die Qualitäten besitzt, um an der Anfield erfolgreich zu sein. Weitere Abwehrziele sind Micky van de Ven von Tottenham, Antonio Silva von Benfica und Ousmane Diomande von Sporting, sowie inländische Optionen wie Jan Paul van Hecke von Brighton.
Konatés Abgang hinterlässt eine Lücke in der Liverpooler Abwehr, insbesondere da auch Virgil van Dijk in sein letztes Vertragsjahr geht. Jeremy Jacquet soll von Rennes kommen, hat sich aber auf Premier League-Niveau noch nicht bewiesen. Die mögliche Ankunft von Andoni Iraola als neuem Manager scheint die Kaderplanung zu beeinflussen, wobei der Verein aktiv nach Abwehrverstärkungen sucht.
Zusätzlich beobachtet Liverpool den Mittelfeldspieler Mateus Fernandes von West Ham, dem die Erlaubnis zum Verlassen des abgestiegenen Vereins erteilt wurde. Auch Manchester United, Arsenal und Paris Saint-Germain sind interessiert, wobei West Ham Berichten zufolge mehr als 80 Millionen Pfund für den 21-Jährigen fordert. Die Situation um Yan Diomande von Sporting entwickelt sich ebenfalls, wobei Updates von Fabrizio Romano auf eine mögliche schnelle Lösung hindeuten. Der Verein suchte auch den Rat des scheidenden Trainers Jürgen Klopp, bevor er Iraola verfolgte.




