Nico González drängt aktiv auf einen dauerhaften Wechsel zum Atlético Madrid, nachdem er sowohl den Verein als auch Trainer Diego Pablo Simeone über seinen Wunsch informiert hat, in der spanischen Hauptstadt zu bleiben, selbst während seiner Länderspielaufgabe bei der Weltmeisterschaft. Der argentinische Flügelspieler hat bei Atlético nach einer weniger erfolgreichen Saison bei Juventus wieder zu alter Stärke gefunden.
González hat sich in Madrid gut eingelebt, pflegt ein positives Verhältnis zu seinen Teamkollegen und hat sich das Vertrauen von Simeone erworben, der Berichten zufolge eine direkte Bitte an den Verein gerichtet hat, seine Dienste weiterhin zu sichern. Dieser starke Wunsch sowohl des Spielers als auch des Trainers trägt zu den Bemühungen von Atlético bei, eine niedrigere Ablösesumme als die ursprüngliche Ausstiegsklausel auszuhandeln.
Juventus hält derzeit an einer Bewertung von 26 bis 27 Millionen Euro für González fest, was das aktuelle Angebot von Atlético von 23-24 Millionen Euro, einschließlich möglicher Boni, übersteigt. Der Turiner Verein ist nicht bereit, González unter Wert zu verkaufen, da der Buchwert des Spielers derzeit bei rund 20 Millionen Euro liegt und seine jährlichen Kosten – einschließlich Abschreibung und Gehalt – etwa 12 Millionen Euro betragen.
Trotzdem wird berichtet, dass Luciano Spalletti ein Fan von González ist und ihn möglicherweise in seine Pläne bei Juventus integrieren würde, hat die klare Präferenz des Spielers für Atlético Juventus in den Verhandlungen mehr Spielraum verschafft. Spalletti soll offen dafür sein, González zu behalten, aber die klare Präferenz des Spielers beeinflusst den Ansatz des Vereins. Der Verkauf von González würde Juventus auch einen finanziellen Schub geben, der es ihnen ermöglichen würde, vor Beginn der neuen Saison am 13. Juli die Mannschaft zu verstärken. Juventus strebt einen Gewinn von 5-6 Millionen Euro aus dem Transfer an.
Atlético Madrid ist bestrebt, einen Deal für González abzuschließen, bevor sie andere Ziele verfolgen, nachdem sie bereits Alejandro Grimaldo vom Bayer Leverkusen verpflichtet haben und auch an Lee Kang-In von Paris Saint-Germain interessiert sind.




