Nico Gonzalez hat Juventus mitgeteilt, dass er nicht nach Turin zurückkehren möchte, trotz der Bemühungen des Vereins, ihn nach seiner Leihe zu Atlético Madrid zu verkaufen. Der 28-jährige Flügelspieler hat deutlich gemacht, dass er es vorzieht, bei Atlético zu bleiben oder andere Optionen zu prüfen, und beendet damit seine Zeit bei den 'Bianconeri', wie aus Berichten aus Turin hervorgeht.
Juventus investierte im Sommer 2024 zunächst 33 Millionen Euro in Gonzalez und schickte ihn mit einer Kaufoption von 32 Millionen Euro zu Atlético Madrid. Atlético löste diese Option jedoch nicht aus und bietet nun Berichten zufolge zwischen 24 und 25 Millionen Euro, was Juventus für unzureichend hält. Die Verhandlungen zwischen den Vereinen, geleitet von Juventus' Sportdirektor Damien Comolli, sind ins Stocken geraten.
Gonzales Wunsch, in Madrid zu bleiben, beruht auf einer günstigeren taktischen Ausrichtung unter Trainer Diego Simeone und einer insgesamt besseren Lebensqualität. Er hatte Schwierigkeiten, unter dem ehemaligen Juventus-Trainer Igor Tudor eine konstante Rolle zu finden, der ihn als Flügelverteidiger einsetzte, eine Position, die er nicht bevorzugte. Trotz einer Saison, die von Muskelverletzungen beeinträchtigt wurde – was zu 39 Einsätzen und 5 Toren für Atlético führte – blieb Gonzalez ein wertvoller Spieler.
Die Situation wird zusätzlich durch das Interesse des Juventus-Trainers Luciano Spalletti erschwert, der offen dafür wäre, mit Gonzalez zusammenzuarbeiten, sollte ein Wechsel zu Atlético scheitern. Gonzalez hat jedoch angeblich seine definitive Haltung gegenüber dem Verein kommuniziert, was eine Rückkehr zu Juventus höchst unwahrscheinlich macht. Er beendete die Saison vorzeitig aufgrund einer körperlichen Problematik, hofft aber, bei der kommenden Copa America dabei zu sein, nachdem er von Lionel Scaloni in den vorläufigen Kader berufen wurde. Juventus steht nun unter Druck, einen Käufer zu finden und Einnahmen zu generieren, muss aber die Wünsche des Spielers respektieren.




