Leon Goretzka wird den FC Bayern München am Ende seines Vertrags verlassen und ablösefrei zum AC Mailand wechseln, wie AZ berichtet. Der deutsche Mittelfeldspieler hat einen Dreijahresvertrag mit dem Verein der Serie A unterzeichnet, der Berichten zufolge 5 Millionen Euro pro Saison wert ist.
Goretzkas Abgang bedeutet das Ende einer achtjährigen Zeit beim FC Bayern, wo er zu einer Schlüsselfigur im Mittelfeld wurde. Er kam 2018 von Schalke 04 in die Allianz Arena und gewann während seiner Zeit in Bayern sieben Bundesliga-Titel, zwei DFB-Pokal-Trophäen und die Champions League im Jahr 2020. In dieser Saison bestritt Goretzka 28 Spiele in allen Wettbewerben und steuerte dabei sechs Tore und acht Assists bei.
Der FC Bayern München plant Abschiedsfeiern für den scheidenden Mittelfeldspieler, mit einer Party, die für Mittwoch angesetzt ist. Er wird auch vor dem Bundesliga-Spiel am Samstag gegen den 1. FC Köln in der Allianz Arena geehrt und könnte sein letztes Spiel für den Verein im DFB-Pokal-Finale gegen den VfB Stuttgart am 23. Mai in Berlin bestreiten.
Kürzlich wurde Goretzka zur Halbzeitpause während des 1-0-Sieges des FC Bayern gegen Wolfsburg nach einer Kopfverletzung ausgewechselt. Sportdirektor Christoph Freund erklärte, dass sich der Spieler nach einem Treffer durch einen Freistoß schwindelig gefühlt habe, was zu der vorsorglichen Auswechslung führte. Trainer Vincent Kompany bestätigte, dass die Verletzung nicht schwerwiegend sei, der Verein habe sich jedoch entschieden, das Wohlbefinden von Goretzka zu priorisieren.
Der Wechsel zum AC Mailand stellt ein neues Kapitel für Goretzka dar und bietet ihm eine herausragende Rolle in einem Team, das sich wieder als eine Macht im italienischen und europäischen Fußball etablieren möchte. Der AC Mailand hofft, dass Goretzkas Erfahrung und Dynamik sein Mittelfeld vor einer anspruchsvollen Serie-A-Saison verstärken werden. Dieser Transfer ist eine bedeutende Verstärkung für Milan, während sie sich auf die nächste Saison vorbereiten und darauf abzielen, auf höchstem Niveau zu konkurrieren.



