
Greifs Glanzleistung mit Lyon, spricht über internationale Nichtberücksichtigung
Olympique Lyon sicherte sich am Sonntag einen wichtigen 2-0-Sieg gegen Lorient, wobei Torwart Dominik Greif eine entscheidende Rolle spielte. Der slowakische Nationalspieler wurde zum Mann des Spiels gewählt, nachdem er eine Reihe wichtiger Paraden gezeigt hatte, die Lyon zum ersten Sieg seit zehn Spielen verhalfen. Der 29-Jährige hielt in der Ligue 1-Partie sechs Mal und lieferte damit einen entscheidenden Beitrag zum 2-0-Sieg Lyons.
Greif, der 2022 zu Lyon kam, war maßgeblich daran beteiligt, Lyons neun Spiele andauernde Siegesserie zu beenden. Seine entscheidenden Interventionen hielten die Kiste sauber für die Mannschaft von Pierre Sage und boten eine dringend benötigte Grundlage für die Tore von Roman Yaremchuk und Corentin Tolisso. Der Sieg gibt einem Team, das in dieser Saison mit der Form zu kämpfen hatte, einen bedeutenden moralischen Schub.
Nach dem Spiel wurde Greif nach der anhaltenden Abwesenheit seines Teamkollegen Corentin Tolisso aus der französischen Nationalmannschaft gefragt. Greif, der derzeit ebenfalls nicht zum slowakischen Nationalteam gehört, bot eine philosophische und persönliche Perspektive. Auf die Frage eines Journalisten nach seiner Meinung zu Tolisso's anhaltender Nichtberücksichtigung für die französische Nationalmannschaft antwortete Greif: „Verstehst du, dass ich auch nicht Teil des slowakischen Nationalteams bin?“ Er fügte hinzu: „Manchmal kann man die Entscheidungen nicht kontrollieren.“
Greifs Kommentare verdeutlichen eine gemeinsame berufliche Erfahrung mit seinem Teamkollegen. Während Tolisso's letzte Berufung für Frankreich im Jahr 2021 erfolgte, wurde Greif, obwohl er ein regelmäßiger Spieler für sein Land mit über 20 Einsätzen ist, seit 2024 nicht mehr berufen. Der slowakische Fußballverband gab zuvor bekannt, dass Greif eine Berufung im Oktober 2025 aus logistischen Gründen ablehnte. Sein Vergleich zwischen seiner Situation und der von Tolisso war ein ehrlicher Moment der Solidarität zwischen zwei Spielern, die trotz ihrer Vereinsform am internationalen Parkett auf der Bank sitzen.
Der 29-jährige Torwart war nach dem Sieg bescheiden und lenkte das Lob ab. „Ich bin glücklich, aber das Wichtigste sind die drei Punkte. Es ist schön, zum Mann des Spiels gewählt zu werden, aber der Sieg gehört der Mannschaft“, sagte Greif in der Mixed Zone nach dem Spiel. Seine Leistung und die anschließenden Kommentare haben Diskussionen über seine Form und seine internationale Zukunft ausgelöst, wobei seine Vereinsform ein starkes Argument für eine Rückkehr in die slowakische Nationalmannschaft darstellt. Der Sieg bringt Lyon von der Abstiegszone weg, und Greifs Heldentaten werden entscheidend sein, wenn sie ihren Aufstieg in der Ligue 1-Tabelle fortsetzen wollen.



