Alejandro Grimaldo wird laut Fabrizio Romano heute von Bayer Leverkusen zu Atlético Madrid wechseln, für eine Ablösesumme von rund 20 Millionen Euro. Der Transfer beendet wochenlange Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen, wobei die persönlichen Bedingungen zwischen Grimaldo und Atlético bereits zuvor vereinbart worden waren.
Die gemeldete Gebühr stellt den garantierten Fixbetrag des Transfers dar, wobei einige spanische Medien berichten, dass die endgültige Summe inklusive Bonuszahlungen 23 Millionen Euro erreichen könnte. Deutsche Quellen, darunter Sky Germany und Bild, hatten anfänglich ein potenzielles Gesamtvolumen von 25 Millionen Euro angegeben, unter Berücksichtigung leistungsabhängiger Boni. Die Vereine haben eine vollständige Einigung erzielt und bearbeiten nun die formalen Aspekte des Transfers, wobei eine öffentliche Ankündigung in Kürze erwartet wird.
Leverkusen hatte ursprünglich einen internen Wert von rund 30 Millionen Euro für Grimaldo angesetzt, was seine Bedeutung für den Gewinn der Bundesliga 2023/24 und seinen bis 2027 laufenden Vertrag widerspiegelte. Atléticos erstes Angebot war deutlich niedriger, und die endgültige Gebühr spiegelt Leverkusens Akzeptanz wider, dass Grimaldo seinen Vertrag über 2027 hinaus nicht verlängern würde, was seinen langfristigen Wert mindern würde. Der CEO von Leverkusen, Fernando Carro, und Sportdirektor Simon Rolfes reisten nach Madrid, um den Deal abzuschließen, was das Engagement des Vereins unterstreicht, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.
Grimaldos Ankunft füllt eine Lücke für einen dynamischen Linksverteidiger in Diego Simeones System bei Atlético, wobei seine Flankenfähigkeiten, seine Standards und seine Fähigkeit, im Angriff beizutragen, mit den taktischen Vorlieben des Trainers übereinstimmen. Er hat einen Vertrag bis 2029 unterschrieben, mit einer Option auf ein weiteres Jahr, was eine langfristige Investition des Vereins signalisiert. Atlético hatte zuvor einen Transfer von Marc Cucurella in Erwägung gezogen, entschied sich aber für Grimaldo, nachdem Real Madrid in den Poker um den Chelsea-Verteidiger eingestiegen war.
Für Leverkusen stellt der Transfer einen erheblichen Gewinn für einen Spieler dar, der 2023 ablösefrei von Benfica kam. Obwohl sie von ihrer ursprünglichen Bewertung von 30 Millionen Euro absehen mussten, vermieden sie das Risiko, dass sein Marktwert sinkt, als er in sein letztes Vertragsjahr ging. Der Wunsch des Spielers, nach Spanien zurückzukehren, spielte ebenfalls eine Rolle bei der Verhandlungsbereitschaft von Leverkusen. Der nächste Schritt für Atlético ist die offizielle Ankündigung und die Vorstellung von Grimaldo, was möglicherweise Ressourcen für weitere Verstärkungen im Mittelfeld freisetzen wird.



