Pep Guardiola wird Manchester City am Ende der aktuellen Saison verlassen und damit eine zehnjährige Ära beenden, die 20 große Titel eingebracht hat. Der Verein bestätigte den Abgang am Montag, Guardiolas letztes Spiel im Etihad Stadium soll dieses Wochenende gegen Aston Villa stattfinden.
Guardiola kam im Juli 2016 zu City und leitete eine Zeit beispiellosen Erfolgs, in der er den Verein zu einer dominanten Kraft im englischen und europäischen Fußball transformierte. Zu seinen Titeln gehören sechs Premier League-Titel, eine UEFA Champions League-Krone, die in der Saison 2022/23 gegen Inter Mailand errungen wurde, zwei FA Cups, fünf League Cups und drei Community Shields. Er verlässt den Verein als der erfolgreichste Trainer in der Vereinsgeschichte.
In einer vom Verein veröffentlichten Videobotschaft erklärte Guardiola seine Entscheidung und sagte, dass „meine Zeit zu Ende geht“. Er betonte, dass es keinen spezifischen Grund für seinen Abgang gebe, sondern eher das Gefühl, dass der Zeitpunkt richtig sei, und räumte ein, dass „nichts ewig ist“. Guardiola reflektierte auch über die starke Verbindung, die er zur Stadt Manchester aufgebaut hatte, und lobte ihren Arbeitergeist und die Unterstützung, die er in schwierigen Zeiten erhielt, einschließlich des Anschlags auf die Manchester Arena und des Verlusts seiner Mutter während der Covid-19-Pandemie.
Manchester City gab außerdem bekannt, dass Guardiola trotz seines Rücktritts als Trainer weiterhin mit der City Football Group als Global Ambassador zusammenarbeiten wird. In dieser Funktion wird er den Vereinen innerhalb der Gruppe technische Beratung anbieten und zu spezifischen Projekten und Kooperationen beitragen. Der Verein hat bereits Enzo Maresca als seinen Nachfolger auf der Bank identifiziert.
Guardiolas Abgang markiert das Ende einer Ära für Manchester City, aber sein Vermächtnis an Erfolg und taktischer Innovation wird zweifellos Bestand haben. Die Ernennung von Maresca deutet darauf hin, dass der Verein seinen auf Ballbesitz und Angriff ausgerichteten Spielstil beibehalten will und auf den Grundlagen aufbaut, die der scheidende Trainer gelegt hat.




