Die Ausstiegsklausel von Borussia Dortmunds Stürmer Serhou Guirassy läuft am 15. Juli aus, was möglicherweise die Möglichkeit eines relativ günstigen Wechsels für den Spieler in diesem Sommer beendet. Die Klausel, die für eine begrenzte Anzahl von Vereinen gilt, hätte es Guirassy ermöglicht, Dortmund für eine Ablösesumme von knapp 40 Millionen Euro zu verlassen.
Laut Sky Deutschland hat trotz der bevorstehenden Frist noch kein großer europäischer Verein ein formelles Angebot zur Aktivierung der Ausstiegsklausel vorgelegt. In jüngster Zeit gab es Spekulationen über einen Wechsel von Guirassy zum türkischen Verein Fenerbahçe, Sky berichtet jedoch, dass ein Transfer in die Süper Lig nun als unwahrscheinlich gilt, da die sportliche Herausforderung den Spieler nicht anspricht.
Guirassy kam im vergangenen Januar zu Dortmund und wurde schnell zu einer Schlüsselperson im Angriff, die maßgeblich zur Torquote beitrug. Vor seinem Wechsel nach Deutschland hatte der guineische Nationalspieler eine erfolgreiche Zeit bei Rennes in der Ligue 1, wo er in der Saison 2022-23 in 34 Spielen 22 Tore erzielte. Er repräsentiert Guinea auf internationaler Ebene und bestritt 31 Länderspiele, in denen er 16 Tore erzielte.
Dortmund hat keine konkreten Angebote für den 30-Jährigen erhalten, und mit dem Auslaufen der Ausstiegsklausel scheint der Verein zunehmend darauf zu setzen, seine Dienste zu behalten. Guirassys aktueller Vertrag mit Dortmund läuft bis 2028, was dem Bundesligisten eine starke Verhandlungsposition verschafft, sollte ein Verein versuchen, ihn in Zukunft zu verpflichten. Das Auslaufen der Klausel könnte bedeuten, dass Dortmund eine deutlich höhere Ablösesumme für den Stürmer verlangen wird, falls er später im Transferfenster ins Visier gerät.
Diese Entwicklung lässt Guirassys Zukunft etwas ungewiss erscheinen, obwohl er weiterhin ein wertvoller Vermögenswert für Dortmund ist, während er sich auf die kommende Saison und seine Champions-League-Kampagne vorbereitet.




