Der Chelsea-Verteidiger Malo Gusto hat seinen Wunsch geäußert, bei der laufenden Weltmeisterschaft eine wichtige Rolle für Frankreich zu spielen, trotz starker Konkurrenz um die Position des rechten Verteidigers. Der 23-Jährige äußerte sich am Mittwochabend gegenüber den Medien und räumte die Herausforderung ein, die Jules Koundé von Barcelona darstellt, der im Eröffnungsspiel Frankreichs gegen Senegal in der Startelf stand.
Gusto betonte den Wettbewerbscharakter des Kaders und sagte: „Es herrscht überall Konkurrenz. Das weiß ich. Der Trainer wird seine Entscheidungen treffen. Ich habe nicht mit ihm gesprochen, meine Aufgabe ist es hauptsächlich, bereit zu sein. Ich muss konzentriert bleiben.“ Er bekräftigte sein Engagement, bereit zu sein, falls Nationaltrainer Didier Deschamps ihn berufen sollte.
Der ehemalige Spieler von Lyon möchte das gleiche Schicksal wie Adil Rami vermeiden, der ein ungenutzter Spieler im siegreichen französischen WM-Kader von 2018 war. „Das hängt alles von der Einstellung ab. Ich spreche nicht für alle, aber ich stehe auf der Liste, ich möchte spielen“, erklärte Gusto. Er glaubt, dass sich eine Gelegenheit ergeben könnte, wenn Koundé während des Turniers nicht wieder zu seiner Bestform findet.
Gusto wechselte im Januar 2023 von Lyon zu Chelsea und unterschrieb einen langfristigen Vertrag beim Premier League-Klub. Er hat eine Reihe von Einsätzen für Chelsea absolviert und sein Potenzial als dynamischer Außenverteidiger unter Beweis gestellt. Obwohl er sich weder im Verein noch in der Nationalmannschaft als Stammspieler etabliert hat, besitzt er die Qualitäten, die Deschamps im Laufe des Turniers suchen könnte, insbesondere angesichts des erweiterten Formats dieser Weltmeisterschaft.
Frankreich besiegte Senegal im Eröffnungsspiel mit 3:1, aber Koundés Leistung wurde von einigen kritisiert. Sollte Koundés Form weiterhin nachlassen, ist Gusto gut positioniert, um um einen Stammplatz zu kämpfen und Frankreichs defensiven Optionen eine weitere Dimension zu verleihen.



