Der Hamburger SV hat die Verpflichtung von Kofi Amoako vom SG Dynamo Dresden bekannt gegeben und sich den deutschen U-20-Nationalspieler als erste Verstärkung für die Saison 2026/27 gesichert. Der defensive Mittelfeldspieler wechselt auf vertraglicher Basis zum Bundesliga-Club und bringt die Erfahrung einer vielversprechenden Saison in der zweiten Liga mit.
Amoako bestritt in der Saison 2025/26 insgesamt 33 Spiele für Dresden in allen Wettbewerben und steuerte dabei ein Tor und eine Vorlage bei. Der Wechsel des 20-Jährigen nach Hamburg stellt einen Karriereschritt dar, nachdem er zuvor in der Jugendabteilung des VfL Wolfsburg ausgebildet wurde. Er verbrachte ein Jahr auf Leihbasis beim VfL Osnabrück in der 3. Liga, wo er wertvolle Erfahrungen im Profibereich sammelte, bevor er sich bei Dresden etablierte.
Sportdirektor Claus Costa hob Amoakos Eigenschaften als entscheidend für die Entscheidung des Vereins hervor, ihn zu verpflichten. Laut Costa passe die "Mischung aus Physis und Athletik, seine Zweikampfstärke und seine Intensität ohne Ball perfekt zu unserem Spielstil". Costa betonte auch Amoakos technische Fähigkeiten und taktische Vielseitigkeit und äußerte sein Vertrauen in sein Entwicklungspotenzial.
Der gebürtige Hannoveraner zeigte bereits in der Wolfsburger Jugend vielversprechende Leistungen, suchte aber durch das Leihgeschäft bei Osnabrück nach regelmäßigeren Einsatzzeiten. Seine Leistungen für Dresden erregten anschließend die Aufmerksamkeit mehrerer Bundesligisten, wobei der Hamburger SV schließlich die Nase vorn hatte. Der Transfer unterstreicht das Bekenntnis des HSV zum Aufbau einer konkurrenzfähigen Mannschaft, die in der Bundesliga bestehen kann.
Amoakos Ankunft sorgt für zusätzliche Tiefe und Stabilität im Mittelfeld des HSV und ermöglicht potenziell mehr taktische Flexibilität und einen größeren Konkurrenzkampf um die Plätze. Der Transfer könnte sich als entscheidend erweisen, da der Verein seine Position in der Bundesliga festigen und in den kommenden Saisons um die europäischen Plätze mitspielen möchte.




