Der VfL Wolfsburg hat am Samstagabend bekannt gegeben, Dieter Hecking zum neuen Sportdirektor zu ernennen. Der 61-Jährige hat einen Zwei-Jahres-Vertrag beim Bundesligisten unterschrieben und verlängert damit seine Zugehörigkeit zu den 'Wölfen' bis 2028.
Hecking wird alle sportlichen Angelegenheiten überwachen, einschließlich der ersten Mannschaften der Männer und Frauen sowie der Nachwuchsabteilung des Vereins. Diese Ernennung stellt einen schnellen Aufstieg für Hecking dar, der im März als Cheftrainer zu Wolfsburg kam, aber den Abstieg nicht verhindern konnte. Vor seiner Tätigkeit als Trainer war Hecking von 2020 bis 2024 Sportdirektor beim 1. FC Nürnberg und sammelte so bereits Erfahrung in einer ähnlichen Führungsposition.
Die Position des Sportdirektors bei Wolfsburg war seit dem Ausscheiden von Peter Christiansen im März vakant. Sebastian Rudolph, Vorsitzender des VfL-Aufsichtsrats, äußerte seine Freude darüber, Heckings Dienste zu sichern, und betonte, dass er den Teamgeist und die Identifikation mit dem Verein verkörpere. Rudolph hob auch Heckings Vertrautheit mit den Herausforderungen der zweiten Liga und seine Eignung für die Rolle hervor und betonte die Fortsetzung der positiven Zusammenarbeit mit Pirmin Schwegler und dem bestehenden Team.
Hecking selbst räumte die Schwere des jüngsten Abstiegs ein und sagte, dieser „nagt noch immer an mir“, bedankte sich aber für das Vertrauen, das ihm der Verein und seine Führung, einschließlich Diego Benaglio und Pirmin Schwegler, entgegengebracht hätten. Er betonte die Notwendigkeit, schnell eine positive Atmosphäre innerhalb des Vereins zu schaffen, um die Herausforderungen der 2. Bundesliga mit einer Kombination aus Demut, Mut und Überzeugung anzugehen. Eine der ersten Aufgaben von Hecking wird es sein, einen neuen Cheftrainer zu identifizieren und zu ernennen, wobei aktuelle Berichte darauf hindeuten, dass Tim Walter, der zuvor mit der Position in Verbindung gebracht wurde, bei Holstein Kiel bleiben wird.
Dieser Schritt stellt eine bedeutende Veränderung für Wolfsburg dar, da die Bemühungen um die Rückkehr in die Bundesliga beginnen und erfahrene Führung in eine Schlüsselentscheidungsposition gebracht wird. Die Ernennung soll Stabilität und Richtung geben, während der Verein die Komplexität der zweiten Liga bewältigt.




