Der französische Nationalspieler Theo Hernández hat Details zu seinem für 25 Millionen Euro vollzogenen Sommerwechsel vom AC Mailand zum saudi-arabischen Verein Al-Hilal in einem exklusiven Interview mit der spanischen Zeitung AS enthüllt. Der Transfer, der während des Calciomercato 2025 abgeschlossen wurde, veranlasste den Linksverteidiger, eine „große Veränderung“ in seiner Karriere anzustreben.
Hernández wies Vorschläge zurück, dass ein Wechsel nach Saudi-Arabien einen Rückgang des Spielniveaus darstelle, und wies auf die steigende Qualität der Spieler in der Liga hin. Er erklärte, dass sich die Mannschaften verstärken und der allgemeine Standard steigt, und äußerte sein Vertrauen, dass seine eigene Leistung nicht darunter leiden werde. Er betonte auch seine erfolgreiche Integration in das Leben in Riad, hob das Wohlbefinden seiner Familie hervor und verwies auf seine verbleibenden zwei Jahre Vertrag bei Al-Hilal.
Der 26-Jährige verbrachte mehrere erfolgreiche Saisons bei Milan, bestritt 262 offizielle Spiele für den Verein und trug mit 34 Toren und 45 Vorlagen maßgeblich zu deren Angriff bei. Er gewann während seiner Zeit in San Siro einen Serie A-Titel und eine Supercoppa Italiana. Hernández räumte ein, welchen Einfluss Milan auf seine Karriere hatte, fühlte aber letztendlich, dass der Zeitpunkt für eine neue Herausforderung gekommen war.
Interessanterweise gab Hernández auch bekannt, dass er kurz davor stand, zum Atlético Madrid zu wechseln, bevor er das Angebot von Al-Hilal erhielt. Die Verhandlungen mit Milan kamen nicht zu einem erfolgreichen Abschluss, was seinen Transfer nach Saudi-Arabien ermöglichte. Er hatte zuvor unter Zinedine Zidane bei Real Madrid gespielt und sprach sich sehr positiv über den französischen Trainer aus, während er gleichzeitig seine anhaltende Unterstützung für den derzeitigen Trainer der französischen Nationalmannschaft, Didier Deschamps, zum Ausdruck brachte. Er erkannte Zidane als einen „großen Trainer und eine großartige Persönlichkeit“ an, blieb aber in Bezug auf die zukünftige Führung der Nationalmannschaft diplomatisch.
Der Verteidiger ging auch auf die Aussichten Frankreichs bei der kommenden Weltmeisterschaft 2026 ein und warnte davor, davon auszugehen, dass sie die klaren Favoriten seien, und nannte die starke Konkurrenz durch Teams wie Spanien und Deutschland.



