Reigan Heskey wechselt laut Sky Sports vom Manchester City zum 1. FC Köln in einem festen Transfer, der 2 Millionen Euro kostet. Der 18-jährige Flügelspieler hat bereits seinen Medizincheck absolviert und wird voraussichtlich einen Vertrag beim deutschen Verein unterschreiben, der bis 2030 läuft.
Dieser Wechsel ermöglicht es Heskey, sich mit seinem ehemaligen Teamkollegen von Manchester City, Jahmai Simpson-Pusey, wiederzuvereinigen, dessen Leihvertrag beim 1. FC Köln kürzlich in einen festen Transfer für eine geschätzte Ablösesumme von 6 Millionen Euro umgewandelt wurde. Beide Spieler durchliefen die Jugendakademie des Etihad Stadium und spielten gemeinsam in mehreren Jugendmannschaften. Die Kaderplaner des 1. FC Köln, Thomas Kessler und Tim Steidten, waren maßgeblich an der Verpflichtung von Heskey beteiligt, wobei Steidtens vorherige Erfahrung bei West Ham bei der Bewertung des jungen englischen Spielers von Vorteil war.
Heskey gab sein Debüt für Manchester City in der EFL Cup in der letzten Saison, einem Wettbewerb, den der Verein letztendlich unter Pep Guardiola gewann. Trotz begrenzter Einsatzzeiten im Profiteam zeigte er auf Jugendebene ein deutliches Torinstinkt und erzielte in allen Jugendmannschaften 41 Tore, darunter 18 Tore in 21 Spielen in der U18 Premier League. Diese Bilanz erregte offensichtlich die Aufmerksamkeit des Scouting-Netzwerks des 1. FC Köln.
Als Sohn des ehemaligen englischen Nationalspielers Emile Heskey setzt Reigan eine starke Fußballtradition fort. Emile Heskey erzielte berühmt einen Treffer im denkwürdigen 5:1-Sieg Englands gegen Deutschland in München während der WM-Qualifikation 2002, ein Spiel, das für englische Fußballfans bis heute ein Highlight ist. Der Transfer bietet dem jüngeren Heskey die Möglichkeit, regelmäßige Spielpraxis in der ersten Mannschaft zu sammeln und sein Potenzial in einer wettbewerbsfähigen europäischen Liga zu entwickeln.
Der Wechsel zum 1. FC Köln bietet Heskey einen klaren Weg zum Profifußball, was bei Manchester City aufgrund der Fülle an Offensivoptionen des Vereins nicht sofort gegeben war. Für den 1. FC Köln fügt die Verpflichtung dem Kader jugendliche Energie und offensive Bedrohung hinzu, während sie versuchen, ihre Position in der Bundesliga zu festigen.




