Die Suche des FC Barcelona nach einem Ersatz für Robert Lewandowski hat den Verein zu Harry Kane vom FC Bayern München geführt, doch Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat jegliche Möglichkeit eines Transfers öffentlich heruntergespielt. Hoeneß äußerte sich nach dem Spiel, in dem Kane beim DFB-Pokalfinale gegen Stuttgart am Samstag einen Hattrick erzielte, wie Diario AS berichtet.
Barcelona sucht aktiv nach einem neuen Top-Stürmer nach Lewandowskis Abgang, und Kane ist einer von drei Kandidaten, die der Verein identifiziert hat. Berichten zufolge könnte Kane eine Ausstiegsklausel in seinem aktuellen Vertrag mit Bayern haben, was einen Deal möglicherweise machbarer machen würde als die Verfolgung anderer Ziele wie Julian Alvarez und Joao Pedro, die ebenfalls das Interesse der Katalanen wecken. Hoeneß war jedoch in seiner Einschätzung der Situation deutlich: „Harry Kane ist der beste Transfer, den wir je getätigt haben. Der FC Bayern ist ein Verein, der kauft, nicht verkauft. Er wird nicht gehen, und Barcelona hat sowieso kein Geld.“
Kane, 32 Jahre alt, hatte eine erfolgreiche Saison mit Bayern und erzielte in der Saison 2025-26 insgesamt 61 Tore in allen Wettbewerben. Sein möglicher Wechsel zum Camp Nou würde einen Ankerpunkt für Barcelonas Angriffsspieler wie Lamine Yamal, Raphinha und Pedri darstellen. Trotz Hoeneß’ deutlicher Worte bestätigte La Liga, dass Barcelona im kommenden Transferfenster mit einer 1:1-Finanzquote operieren wird, was bedeutet, dass ein Deal nicht völlig ausgeschlossen ist, wenn Kane einen Wechselwunsch äußert.
Obwohl Kane sich in München wohlfühlt, könnte die Möglichkeit, einem Verein wie Barcelona beizutreten, attraktiv sein. Letztendlich liegt die Entscheidung beim Spieler, und eine gemeldete Ausstiegsklausel von 55 Millionen Dollar würde einen Transfer nicht unbedingt verhindern, wenn Kane ihn aktiv vorantreibt. Die Situation bleibt fließend, aber Hoeneß’ Äußerungen stellen ein erhebliches Hindernis für die Ambitionen Barcelonas dar.




