
Hoffenheim: Hajdari und Avdullahu kämpfen mit Fitness vor Mainz-Spiel
Die Verteidiger von TSG Hoffenheim, Albian Hajdari und Leon Avdullahu, sind große Fragezeichen für das Bundesliga-Comeback gegen Mainz 05 am Wochenende aufgrund von Verletzungen, die sie sich während der Länderspiele zugezogen haben. Der Verein wird beide Spieler später in dieser Woche untersuchen, um ihre Verfügbarkeit für das entscheidende Ligaspiel zu bestimmen.
Hajdari, 22 Jahre alt, erlitt eine Schnittwunde am Kopf hinter dem Ohr, als er für Kosovo im WM-Playoff-Rückspiel gegen die Türkei am Dienstag spielte. Die Schwere der Verletzung ist noch unklar, wobei die medizinische Abteilung von Hoffenheim am Donnerstag oder Freitag eine endgültige Entscheidung über seine Teilnahme treffen wird. Der Verteidiger, der sowohl als Innenverteidiger als auch als Rechtsverteidiger eingesetzt werden kann, gilt als Kandidat für die Startelf oder eine Rolle von der Bank gegen Mainz, was seine mögliche Abwesenheit zu einem erheblichen Rückschlag für Trainer Christian Ilzer machen würde.
Unterdessen kämpft Mittelfeldspieler Leon Avdullahu mit einem anhaltenden Adduktorenproblem, das ihn seit Mitte März plagt. Die Verletzung hat seine Beteiligung bereits eingeschränkt, und seine Abwesenheit war im letzten Spiel von Hoffenheim vor der Länderspielpause deutlich spürbar – eine deutliche 5:0-Niederlage gegen RB Leipzig. Sein fehlender Einfluss im Mittelfeld wurde in lokalen Berichten als ein Faktor für die umfassende Niederlage des Teams genannt.
Die mögliche doppelte Ausfall kommt zu einer herausfordernden Zeit für Hoffenheim, das auf dem neunten Platz steht und einen Platz in der oberen Tabellenhälfte sichern möchte. Das Spiel gegen Mainz, das nur einen Punkt und einen Platz hinter ihnen in der Tabelle liegt, hat in der eng beieinander liegenden Mittelfeldregion der Bundesliga eine zusätzliche Bedeutung. Ilzer hofft auf positive Nachrichten aus dem Krankenlager, während er seine Pläne finalisiert.
Sowohl Hajdari als auch Avdullahu gehörten zum Kosovo-Kader, der die WM 2026 nur knapp verpasste und im Playoff-Finale an der Türkei scheiterte. Hajdari, ein in der Schweiz geborener Albaner, der Kosovo repräsentiert, kam im Sommer 2022 von FC Lugano zu Hoffenheim und hat sich in dieser Saison allmählich mehr Einsatzzeiten in der ersten Mannschaft verdient. Avdullahu, ebenfalls kosovarischer Nationalspieler, durchlief die Jugendabteilung von Hoffenheim und ist ein Spieler im Kader der ersten Mannschaft. Ihre Fitness-Updates werden vor dem Anpfiff am Samstag in der PreZero Arena genau beobachtet werden.



