Adi Hütter wird ab dem 1. Juli 2026 als Cheftrainer zum Eintracht Frankfurt zurückkehren, gab der Bundesligist am Dienstagmorgen bekannt. Der österreichische Trainer hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029 unterzeichnet, was eine Rückkehr zum Verein markiert, den er bereits von 2018 bis 2021 trainierte.
Während seiner ersten Amtszeit bei Frankfurt leitete Hütter eine Phase großer Erfolge, insbesondere die Führung der Mannschaft in der UEFA Europa League 2018/19 durch eine ungeschlagene Gruppenphase bis ins Halbfinale. In der folgenden Saison gab es einen ähnlichen Lauf im DFB-Pokal, und er sicherte die Qualifikation für die Europa League der Saison 2020/21. Seine Amtszeit war geprägt von einem attraktiven, offensiven Spielstil, der bei den Fans Anklang fand.
Nach seinem Abgang von Frankfurt trainierte Hütter eine Saison lang Borussia Mönchengladbach, bevor er das Ruder bei AS Monaco in der Ligue 1 übernahm. In Monaco konzentrierte er sich auf die Entwicklung eines jungen Kaders, stabilisierte das Team erfolgreich und etablierte es als konstanten Konkurrenten in der ersten Liga. Diese jüngste Erfahrung wurde von Sportdirektor Markus Krösche als ein Schlüsselfaktor bei der Entscheidung zur erneuten Verpflichtung hervorgehoben.
Krösche betonte Hütters taktische Flexibilität und erklärte, er stehe „für mutigen Offensivfußball, Klarheit und Disziplin“ und könne „schnelles Konterspiel mit Ballbesitzfußball“ verbinden. Er wies auch auf Hütters Vertrautheit mit der Struktur und dem Personal des Vereins als einen erheblichen Vorteil hin, der einen langen Anpassungszeitraum überflüssig mache. Krösche fügte hinzu, dass Gespräche mit Hütter einen starken Wunsch zeigten, in Frankfurt etwas Neues aufzubauen.
Hütter wird mit seinen bisherigen Co-Trainern Christian Peintinger und Klaus Schmidt ankommen, was die Kontinuität in seinem Trainerteam gewährleistet. Die Ernennung signalisiert ein langfristiges Engagement von Frankfurt und eine Rückkehr zu einem Trainer, der zuvor europäischen Erfolg und spannenden Fußball lieferte. Dieser strategische Schritt zielt darauf ab, auf den jüngsten Fortschritten aufzubauen und Frankfurt sowohl in der Bundesliga als auch im europäischen Wettbewerb wieder zu einer Größe zu machen.



