Liverpools Bemühungen um Verstärkungen im Mittelfeld werden durch potenziell steigende Transfergebühren in der Premier League erschwert, die drohen, sie aus Deals für Schlüsselspieler Adam Wharton und Alex Scott auszuschließen. Laut TEAMtalk ist der Verein zunehmend besorgt über den inflationären Druck innerhalb des nationalen Marktes.
Sportdirektor Richard Hughes identifiziert aktiv inländische Mittelfeldoptionen, wobei Whartons von Crystal Palace und Scotts von Bournemouth zu den Hauptkandidaten gehören, um den Kader unter dem neuen Cheftrainer Andoni Iraola zu verstärken. Der kürzlich vorgeschlagene Transfer von Elliot Anderson von Newcastle United zu Manchester City, der voraussichtlich 120 Millionen Pfund übersteigen wird, hat jedoch einen erheblichen Einfluss auf die Spielerbewertungen in der gesamten Liga.
Liverpool hatte Wharton ursprünglich auf etwa 60 Millionen Pfund geschätzt, wobei Scott eine ähnliche Summe zugewiesen wurde. Sowohl Palace als auch Bournemouth gehen jedoch nun davon aus, dass sie angesichts des Anderson-Deals deutlich höhere Gebühren verlangen werden. Quellen in Süd-London deuten darauf hin, dass Palace nun glaubt, dass Whartons Wert die 100-Millionen-Pfund-Marke übersteigen könnte, wenn sich der aktuelle Markttrend fortsetzt.
Obwohl noch keine formellen Gespräche über Wharton aufgenommen wurden, sind die Palace-Verantwortlichen bereit, ihre Position neu zu bewerten, sollte ein ernsthaftes Angebot eintreffen. Auch Bournemouth vertritt eine feste Haltung in Bezug auf Scotts Zukunft und strebt eine Gebühr an, die die für Antoine Semenyo erhaltenen 60 Millionen Pfund übersteigt. Innerhalb des Vereins laufen Gespräche, um nach dem Anderson-Transfer einen realistischen Verkaufspreis festzulegen.
Liverpool ist weiterhin bestrebt, sein Mittelfeld zu verstärken, aber Hughes könnte gezwungen sein, außerhalb Englands nach Wert auf dem Markt zu suchen. Wharton und Scott werden vom Scouting-Team von Anfield weiterhin hoch geschätzt und werden im Laufe des Sommer-Transferfensters weiterhin in Betracht gezogen. Der Verein hat auch Ermutigung bei der Verfolgung von Bradley Barcola erhalten, wobei Berichte nahelegen, dass seine Vertreter mit mehreren europäischen Vereinen in Gesprächen sind, nachdem seine Zukunft bei PSG in Frage gestellt wurde.



