Laut der spanischen Radiostation Cadena SER hält der FC Barcelona weiterhin großes Interesse an Chelsea-Stürmer Joao Pedro. Die Wertschätzung wurde von Bojan Krkic bestätigt, dem ehemaligen Barcelona-Stürmer, der nun als Fußballkoordinator für den Verein arbeitet. Krkic gab bekannt, dass er während Pedros Zeit bei Brighton mit dem Brasilianer und seinem Vertreter gesprochen habe und ihn "sehr mochte" und als "kompletten Stürmer" ansieht, der ideal für Barcelonas Spielstil unter Hansi Flick sei.
Getrennt davon wurde das Interesse von Chelsea an Newcastle Uniteds Flügelspieler Anthony Gordon von The Athletic bestätigt. Es wird erwartet, dass der englische Nationalspieler St. James' Park in diesem Sommer verlassen wird, da starkes Interesse besteht, wobei auch Bayern München und Arsenal als Bewunderer genannt werden. Newcastle wird ihn jedoch nicht billig verkaufen, wobei die neuesten Berichte darauf hindeuten, dass der Verein eine Ablösesumme von bis zu 92 Millionen Euro für den 25-Jährigen fordern könnte.
Die mögliche Verpflichtung von Gordon kommt, während Chelsea auch andere Offensivoptionen beobachtet. Ehemaliger Chelsea-Flügelspieler Florent Malouda hat den Verein aufgefordert, eine Verpflichtung von Eli Kroupi von Bournemouth in Betracht zu ziehen, glaubt jedoch, dass der französische Nationalspieler zuerst seine Form für eine weitere Saison bestätigen sollte. Kroupi hat nach einer herausragenden Saison mit den Cherries die Aufmerksamkeit mehrerer Top-Klubs auf sich gezogen.
Im Mittelfeld soll Chelsea auch im Rennen um Angelo Stiller vom VfB Stuttgart sein. Laut BILD ist der 25-jährige deutsche Nationalspieler bereit für einen Wechsel in diesem Sommer und weckt das Interesse mehrerer Vereine, darunter Manchester United und Juventus. Es wird erwartet, dass Stuttgart seine Ausstiegsklausel in Höhe von 40 Millionen Euro für eine Kompensationsgebühr von 2 Millionen Euro auslöst, wodurch sie die Kontrolle über seinen Preis erhalten, der derzeit auf rund 45 Millionen Euro geschätzt wird.
Mitten in den Transfergerüchten scheint ein potenzieller Trainer-Kandidat vom Tisch zu sein. Porto-Trainer Francesco Farioli, der mit dem Chelsea-Job in Verbindung gebracht worden war, hat darauf bestanden, dass er in Portugal glücklich sei und in diesem Sommer keinen Abschied in Erwägung ziehe. Der Italiener war bereits im Januar nach der Entlassung von Enzo Maresca ein Ziel, war aber nicht bereit, Porto mitten in der Saison zu verlassen, eine Haltung, die er vor dem Sommerfenster bekräftigt hat.



