Der belgische Fußballverband hat laut Berichten von The Athletic Berufung bei der FIFA gegen die Entscheidung des Dachverbands eingelegt, die rote Karte zu annullieren, die dem US-amerikanischen Stürmer Folarin Balogun während ihres Spiels gegen Bosnien gezeigt wurde. Die FIFA gab am Sonntag bekannt, dass Balogun im kommenden Spiel gegen Belgien spielberechtigt sein wird, eine Entscheidung, die auf Überraschung und Kritik gestoßen ist.
Die Berufung erfolgt, nachdem der belgische Fußballverband sein „Erstaunen“ über die Entscheidung der FIFA zum Ausdruck gebracht hatte, die in der Geschichte der Weltmeisterschaft beispiellos ist. Der Zeitpunkt der Berufung ist entscheidend, da das Spiel zwischen den Vereinigten Staaten und Belgien am späten Montagabend stattfinden soll. Die FIFA hat nun nur noch wenig Zeit, die Berufung zu prüfen und eine endgültige Entscheidung zu treffen.
Die ursprüngliche Entscheidung, die rote Karte von Balogun aufzuheben, löste eine beträchtliche Debatte aus, wobei sogar der ehemalige US-Präsident Donald Trump das Ergebnis öffentlich feierte. Die rote Karte wurde während des Spiels gegen Bosnien gezeigt, was Fragen nach der Schwere des Fouls und der Anwendung disziplinarischer Maßnahmen im Turnier aufwarf.
Balogun ist zu einem Schlüsselspieler für die US-amerikanische Nationalmannschaft geworden, nachdem er 2022 seine ersten Einsätze bestritten hatte. Er verbrachte die letzte Saison auf Leihbasis bei Stade de Reims in der Ligue 1, wo er in 37 Spielen 21 Tore erzielte, bevor er zu Arsenal zurückkehrte. Seine Fähigkeit, die Angriffsreihe anzuführen und Torchancen zu kreieren, macht ihn zu einer wertvollen Bereicherung für die USMNT. Der Ausgang dieser Berufung wird sich direkt auf seine Verfügbarkeit für ein entscheidendes Spiel auswirken und die Chancen der Vereinigten Staaten, in der Konkurrenz weiterzukommen, erheblich beeinflussen. Eine Entscheidung der FIFA wird vor Anpfiff erwartet.
Diese Situation unterstreicht die zunehmende Kontrolle über Schiedsrichterentscheidungen und VAR-Entscheidungen bei großen internationalen Turnieren sowie das Potenzial für Kontroversen, wenn Entscheidungen aufgehoben werden.




