Der Sportdirektor des Stade Brestois, Grégory Lorenzi, steht laut französischen Medienberichten von Foot Mercato und Nice-Matin kurz davor, zum OGC Nizza zu wechseln. Dieser Schritt würde den Architekten des bemerkenswerten Aufstiegs von Brest an die Côte d’Azur bringen, wo er voraussichtlich Florian Maurice in der technischen Abteilung von Nizza ablösen wird.
Lorenzi kam im Sommer 2016 zu Brest, als der Verein in der Ligue 2 spielte, und war maßgeblich am Aufbau einer Mannschaft beteiligt, die die Erwartungen übertraf und sich in dieser Saison für die Champions League qualifizierte. Seine Arbeit beim Aufbau eines konkurrenzfähigen Teams mit einem bescheidenen Budget hat ihn in den letzten Jahren zu einer gefragten Persönlichkeit gemacht. Laut Foot Mercato hatte Lorenzi das Interesse mehrerer französischer und europäischer Vereine geweckt, darunter Marseille, Saint-Étienne, Nottingham Forest und Crystal Palace.
Sein bevorstehender Abgang signalisiert den Beginn einer Umstrukturierung unter den Sportdirektoren im französischen Fußball. Für Nizza, im Besitz von INEOS, stellt die Ernennung einen strategischen Schritt dar, um ein bewährtes Talent zu identifizieren und eine Mannschaft aufzubauen. Der Verein hat das Ziel, konstant um die europäische Qualifikation mitzuspielen und hofft, dass Lorenzis Fachwissen ihm helfen kann, die Gruppenphase der kontinentalen Wettbewerbe zu überstehen, ein wichtiges Ziel.
Für Brest ist der Verlust von Lorenzi ein schwerer Schlag, während sie sich auf ihre erste Champions-League-Kampagne vorbereiten. Sein Abgang markiert das Ende einer äußerst erfolgreichen Ära, die durch kluge Transfers und nachhaltiges Wachstum geprägt war. Der Verein steht nun vor der erheblichen Herausforderung, den Manager zu ersetzen, der die Mannschaft aufgebaut hat, die diesen historischen Erfolg erzielt hat.
Der Wechsel unterstreicht die hohe Wertschätzung, die Lorenzi in der Branche genießt. Seine Fähigkeit, effektiv auf dem Transfermarkt zu agieren, ohne die finanzielle Stärke der französischen Top-Klubs, machte ihn zu einer Schlüsselfigur in der Geschichte von Brest. Bei Nizza wird er ein Projekt mit größeren Ressourcen übernehmen, aber auch erhöhten Erwartungen an sofortige Ergebnisse und langfristige Kaderplanung.



