Berichten zufolge steht ein Zusammenstoß zwischen Kylian Mbappé und dem Präsidenten von Real Madrid, Florentino Pérez, bevor, nachdem die Folgen des jüngsten Interviews des Stürmers andauern. Die Situation eskalierte, nachdem Mbappé bei seiner Rückkehr nach Verletzung beim 2:0-Sieg gegen Real Oviedo am Donnerstag von seinen eigenen Fans ausgebuht wurde, nachdem Bilder von ihm im Urlaub auf Sardinien während seiner Auszeit aufgetaucht waren.
Mbappé, der kürzlich zum Ausdruck gebracht hat, sich unter Interimstrainer Álvaro Arbeloa wie der 'vierte Stürmer' zu fühlen, lobte öffentlich seinen ehemaligen Trainer Xabi Alonso, was die Beziehungen weiter belastete. José Mourinho wird voraussichtlich als neuer Trainer von Madrid ernannt und wird die Aufgabe haben, Mbappé wieder in das Team zu integrieren und die zerrüttete Atmosphäre innerhalb der Mannschaft zu reparieren.
Laut AS-Reporter José Félix Díaz beabsichtigt Pérez, die wachsende 'Spaltung' zwischen Mbappé und Arbeloa anzugehen, wobei die Bedenken hinsichtlich des Verhaltens des Spielers und seiner vermeintlichen Distanzierung vom Team zunehmen. Obwohl Mbappé als 'Grundpfeiler' der langfristigen Pläne des Vereins gilt, hat Pérez seine Bereitschaft zu schwierigen Entscheidungen bewiesen und verwies auf die früheren Abgänge von Cristiano Ronaldo und Sergio Ramos als Beweis dafür, dass 'niemand unantastbar ist'.
Mourinho wurde mit der 'Wiederherstellung der Disziplin' und der Behebung bestehender Probleme innerhalb des Teams beauftragt, einschließlich der Partnerschaften zwischen Federico Valverde und Aurélien Tchouameni sowie Álvaro Carreras und Antonio Rüdiger. Trotz der Herausforderungen wird erwartet, dass der Verein die Entscheidungen von Mourinho unterstützt, auch wenn diese bedeutende Spielerabgänge beinhalten, obwohl ein Verkauf von Mbappé derzeit als unwahrscheinlich gilt. In der Zwischenzeit hat der ehemalige Trainer von Manchester United, René Meulensteen, den Verein davon abgeraten, eine Verpflichtung von Mbappé anzustreben, da er Bedenken hinsichtlich seiner Arbeitsmoral und seines Teamgeists hat und vermutet, dass er nicht in ein System passen würde, das kollektives Pressing priorisiert.
Anderswo berichten Quellen, dass Mourinho die Situation bereits mit Arbeloa besprochen hat und auch Transfers von Spielern seiner ehemaligen Vereine in Betracht zieht, darunter ein potenzielles Angebot für einen Flügelspieler von Manchester United.



