Inter Mailand hat sein Gebot für den Rechtsverteidiger von Atalanta, Marco Palestra, auf 45 Millionen Euro erhöht, wie italienische Medien berichten. Die Nerazzurri sind bestrebt, den Spieler schnell zu verpflichten und hoffen, ihn vor Beginn des Trainingslagers im Kader zu haben.
Atalanta, bekannt für seine geschickten Verhandlungen, soll weiterhin hart bleiben und Angebote fordern, die mit einer '5' beginnen, was eine Bewertung von über 50 Millionen Euro signalisiert. Inter's jüngstes Angebot wird jedoch als ernsthaftes Signal der Entschlossenheit gesehen, das darauf hindeutet, dass sie bereit sind, den Forderungen Atalantas in erheblichem Maße entgegenzukommen. Die Verhandlungsbereitschaft wird auch durch Palestras eigene Präferenz unterstützt, in Italien zu bleiben, insbesondere bei Inter.
Palestra soll Interesse an einem Wechsel zu Inter bekundet haben, trotz des Interesses mehrerer Vereine der Premier League, darunter Manchester City, das von seinem Nationalmannschaftskollegen Gianluigi Donnarumma hervorgehoben wurde. Der 20-Jährige soll einen Wechsel nach Mailand als den idealen nächsten Schritt in seiner Karriere betrachten. Das Trainerteam von Inter, unter der Leitung von Cristian Chivu, sieht Palestra als potenziellen Nachfolger von Achraf Hakimi, dem marokkanischen Außenverteidiger, der zuvor für den Verein spielte und als Maßstab für moderne Außenverteidiger gilt.
Der letzte Spieler, für den Inter mehr als 40 Millionen Euro bezahlte, war Hakimi während der vorherigen Phase signifikanter Investitionen unter chinesischem Eigentum. Die derzeitige Eigentümergesellschaft von Inter, Oaktree, scheint bereit zu sein, diesen Präzedenzfall für Palestra zu brechen und sein Potenzial zu erkennen. Während Atalanta ein reines Bargeldangebot bevorzugt, wurden auch mögliche Spielertauschgeschäfte diskutiert, wobei der Nachwuchsspieler von Inter, Matteo Cocchi, der die gleiche Agentur wie Palestra vertritt, als möglicher Gegenspieler in Frage kommt. Inter strebt an, den Deal schnell abzuschließen, um das Interesse englischer Vereine abzuwehren und Palestra für den Saisonstart verfügbar zu haben.




