Inter Mailand plant unter Trainer Cristian Chivu umfassende Veränderungen im Mittelfeld, um wahrgenommene Defizite in Sachen Physis und Tempo zu beheben, die den Champions-League-Fortschritt behinderten, wie italienische Medien berichten. Obwohl sie in der vergangenen Saison das Champions-League-Finale erreichten, fehlte es den Nerazzurri Berichten zufolge an der Intensität, um konstant mit europäischen Schwergewichten wie Bayern München, Barcelona und Paris Saint-Germain mithalten zu können.
Chivu, der das Traineramt übernommen hat, sieht eine taktische Verlagerung von der traditionellen 3-5-2-Formation hin zu einem dynamischeren 3-4-2-1-System vor. Diese Veränderung würde die Hinzufügung von Spielern erfordern, die in einem vertikaleren und weniger strukturierten Ansatz erfolgreich sein können. Im vergangenen Sommer identifizierte der Verein Moussa Koné von Al-Ahli als sein Hauptziel, um diese Physis im Mittelfeld zu liefern, aber ein Deal wurde von der Eigentümerschaft von Roma blockiert.
Trotz Fortsetzung mit dem 3-5-2, das einen Scudetto und einen Coppa Italia-Titel sicherte, haben Chivu und der Verein ihre Ambitionen, den Kader neu zu gestalten, nicht aufgegeben. Koné bleibt ein Schlüsselziel, das als Stammspieler der französischen Nationalmannschaft unter Didier Deschamps anerkannt ist. Auch Curtis Jones von Liverpool hat sich als potenzielle Verstärkung herauskristallisiert und bietet den energiegeladenen Stil, der mit der Premier League verbunden ist. Jones' Ankunft könnte die Vielseitigkeit bieten, die Simone Frattesi in dieser Saison nicht konstant liefern konnte.
Der Verein hat auch weiterhin großes Interesse an Nico Paz, derzeit bei Real Madrid, aber seine Verfügbarkeit hängt von den Plänen von Trainer José Mourinho ab. Koné gilt als Priorität für die Verstärkung des Mittelfelds, wobei Jones eine potenzielle Alternative darstellt. Beide Spieler könnten sich an die 3-5-2-Formation anpassen, wobei Jones möglicherweise besser für ein dreier Mittelfeld geeignet wäre. Die Zugänge würden die bestehenden Stars Hakan Calhanoglu und Nicolò Barella ergänzen, wobei Piotr Zielinski und Antonín Sucic für zusätzliche Tiefe sorgen. Koné könnte Calhanoglu mehr Freiheit ermöglichen, während Jones als offensiver Mittelfeldspieler eingesetzt werden könnte, wodurch Chivu Lautaro Martínez und Marcus Thuram effektiv rotieren könnte.



