Inter-Präsident Giuseppe Marotta hat seine volle Unterstützung für Cheftrainer Cristian Chivu nach dem Gewinn des Scudetto bekräftigt. Er umriss eine Transferstrategie, die sich auf die Kombination von Jugend und Erfahrung konzentriert, mit einem besonderen Schwerpunkt auf die Verpflichtung italienischer Talente. Marotta ging auch auf die laufende Untersuchung gegen Schiedsrichter ein und äußerte Bitterkeit, betonte aber die Unschuld des Vereins.
Inter-Präsident Giuseppe Marotta hat das Vertrauen des Vereins in Cheftrainer Cristian Chivu bekräftigt und eine Transferstrategie umrissen, die sich auf die Integration junger italienischer Talente nach dem Gewinn des Serie-A-Titels konzentriert. Nach dem sicherten 21. Scudetto durch einen Sieg über Parma sprach Marotta gegenüber Medienvertretern und widmete den Triumph dem Trainer, dem Kader und dem Vereinsbesitz. Er drückte besonderen Stolz darüber aus, als Vereinspräsident einen Ligatitel zu gewinnen, eine Premiere in seiner langen Karriere in der Fußballverwaltung.
Marotta enthüllte die schnelle Entscheidungsfindung hinter Chivus dauerhafter Ernennung und stellte fest, dass der ehemalige Inter-Verteidiger nur einen Tag nach der endgültigen Trennung von Simone Inzaghi am Montag ausgewählt wurde. „Wir haben ihn mit Mut gewählt“, sagte Marotta gegenüber DAZN. Er lobte Chivus Erfolge und verwies auf seinen Triple-Sieg als Spieler mit Inter, seine Kapitänsrolle bei Ajax im Alter von 21 Jahren und seinen jüngsten Erfolg bei der Rettung von Parma in der Serie A. Marotta bekundete seinen Wunsch, dass Chivu viele Jahre im Verein bleibt, und nannte seinen Mangel an Erfahrung im Spitzenmanagement als einzigen Mangel, den der Verein gerne unterstützen würde.
Neben der Trainersituation ging Marotta auf die laufende Untersuchung der angeblichen Erstellung von Listen bevorzugter und nicht bevorzugter Schiedsrichter durch den Verein ein. Er äußerte gegenüber Sky Sport „große Bitterkeit“ über den Fall und betonte, dass Inter sich stets korrekt verhalten habe und nichts zu befürchten habe. Er versuchte, die Fans über das transparente Verhalten des Vereins während des gesamten Prozesses zu beruhigen.
Mit Blick auf das Sommer-Transferfenster zeigte Marotta eine klare Strategie, um den Kader zu verjüngen und gleichzeitig wettbewerbsfähig zu bleiben. Er räumte ein, dass das Durchschnittsalter der Mannschaft in der letzten Saison gesenkt wurde, betonte aber die Notwendigkeit weiterer Jugendimpulse, die mit erfahrenen Profis ausbalanciert werden müssen. „Wir werden versuchen, noch mehr junge Spieler zu integrieren“, sagte er und betonte die Bedeutung der richtigen Mischung, um weiterhin erfolgreich zu sein. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die Verpflichtung italienischer Spieler gelegt, die den bestehenden Kern von Nationalspielern im Verein ergänzen können, wobei der Verteidiger von Atalanta, Giorgio Scalvini, von italienischen Medien als potenzielles Ziel genannt wird, das diesem Profil entspricht.
Die Äußerungen des Präsidenten deuten auf einen Sommer gezielter und strategischer Transfers für Inter hin, der darauf abzielt, unter Chivu einen nachhaltigen Erfolg zu sichern. Der unmittelbare Fokus liegt weiterhin auf der Feier eines historischen Titels, aber die Grundlagen für dessen Verteidigung werden bereits gelegt, mit einem klaren Schwerpunkt auf Jugend und der Stärkung des italienischen Kaders.




