Laut italienischen Medien hat Inter Mailand sein Interesse an Genoa-Rechtsverteidiger Brooke Norton-Cuffy wiederbelebt. Dieser mögliche Transfer kommt zustande, da Denzel Dumfries einen Wechsel zum Real Madrid vorbereitet, was eine Lücke im Kader von Inter hinterlässt.
Norton-Cuffy, ein junger englischer Außenverteidiger, war bereits im Januar ein Ziel von Inter, als Dumfries mit einem Wechsel zum Liverpool FC in Verbindung gebracht wurde. Zu diesem Zeitpunkt war eine Einigung zwischen den Vereinen und dem Spieler in Sicht, scheiterte jedoch letztendlich, da Dumfries bei Inter blieb. Nun, da Dumfries voraussichtlich gehen wird, hat Inter sein Interesse an dem 20-Jährigen erneuert.
Norton-Cuffy wechselte von Arsenal zu Genoa für eine Ablösesumme von 2 Millionen Euro plus Bonuszahlungen, einschließlich eines Prozentsatzes an zukünftigen Verkäufen. Er hat bei Genoa vielversprechende Leistungen gezeigt und das Potenzial bewiesen, sich an das 3-5-2-System von Inter anzupassen. Der Sportdirektor von Inter, Marco Ottolini, beobachtete Norton-Cuffy bereits während seiner Zeit bei Genoa und soll ihn gemeinsam mit Juventus Turin nach Turin holen wollen.
Inter wird sich jedoch einer erheblichen Konkurrenz um die Verpflichtung von Norton-Cuffy stellen müssen. Auch Juventus, Napoli und Fiorentina beobachten den Spieler. Juventus ist besonders interessiert, da Ottolini mit seinen Qualitäten vertraut ist. Napoli sucht einen Ersatz für Giovanni Di Lorenzo, während Fiorentina Optionen prüft, bevor der Vertrag von Dodô ausläuft. Eine Ablösesumme in Höhe von 18 bis 20 Millionen Euro wird voraussichtlich ausreichen, um Norton-Cuffy zu verpflichten, aber das Rennen wird voraussichtlich hart umkämpft sein. Inter muss schnell und entschlossen handeln, um den Spieler zu sichern.
Inter hat derzeit nur begrenzte Optionen auf der Position des Rechtsverteidigers, mit nur Luis Henrique und Diouf, die beide eher für andere Positionen geeignet sind. Die Verpflichtung von Norton-Cuffy würde einen Spezialisten für diese Position bereitstellen und die Kaderbreite erhöhen.



