Laut Berichten aus Italien hat Inter Mailand Schwierigkeiten bei der Verpflichtung von Guela Doué vom Straßburg. Die Nerazzurri hatten den 23-Jährigen als potenzielle Verstärkung für die rechte Verteidigerposition identifiziert, aber Straßburg zeigt sich resistent gegen einen Verkauf.
Dieser Rückschlag kommt, nachdem der Deal mit Anan Khalaili aufgrund von Problemen bei den medizinischen Untersuchungen geplatzt war. Der Verein hatte 25 Millionen Euro in Khalaili investiert, mit der Absicht, ihn als langfristigen Ersatz für Denzel Dumfries zu verpflichten, aber die gesundheitlichen Bedenken des Spielers führten zur Annullierung des Vertrags durch die italienischen Behörden. Dies ist eine weitere Enttäuschung für Inter bei der Suche nach einem Rechtsverteidiger, nachdem ein vorheriger Versuch, Palestra zu verpflichten, gescheitert war.
Kontakte zu Straßburg haben ergeben, dass der französische Verein nicht bereit ist zu verhandeln und eine mögliche Ablösesumme den ursprünglich für Khalaili vorgesehenen Betrag übersteigen würde. Es wird angenommen, dass eine Ablöse von über 30 Millionen Euro erforderlich wäre, um Straßburg davon zu überzeugen, Doué ziehen zu lassen, den älteren Bruder des Paris Saint-Germain-Stars Désiré Doué. Obwohl Inter die körperlichen Fähigkeiten und die defensiven Qualitäten von Guela Doué schätzt, wird sein Spielstil als weniger abenteuerlustig angesehen, als es sich Trainer Chivu wünscht.
Inter erkundet nun alternative Optionen, wobei Nahuel Molina von Atlético Madrid und Djed Spence von Tottenham Hotspur zu den in Betracht gezogenen Spielern gehören. Molina, ein argentinischer Nationalspieler, war bereits zuvor mit einem Wechsel zu Inter in Verbindung gebracht worden, aber ein Deal kam nie zustande. Spence, der zuvor für Genoa spielte, beeindruckte kürzlich mit England und besitzt die offensiven Qualitäten, die Chivu sucht. Beide Spieler sind derzeit an internationalen Turnieren beteiligt, wobei Molina Argentinien und Spence England vertreten, was potenzielle Verhandlungen erschwert. Der Sportdirektor von Inter, Piero Ausilio, und Präsident Beppe Marotta arbeiten daran, die verbleibenden Optionen schnell zu bewerten und einen geeigneten Ersatz zu sichern.



