Laut Berichten aus Italien ist Inter Mailand bereit, seine jüngste Transferausgabenbegrenzung zu überschreiten, um die Verpflichtung von Marco Paletta, Mittelfeldspieler von Atalanta, zu sichern. Die Nerazzurri haben sich seit dem Kauf von Achraf Hakimi von Real Madrid im Jahr 2020 für rund 43 Millionen Euro weitgehend auf die Verpflichtung von Spielern beschränkt, die nicht mehr als 25 Millionen Euro kosten.
Dieser konservativere Ansatz auf dem Transfermarkt wurde unternommen, um die Finanzen des Vereins zu stabilisieren, und wurde unter der Eigentümerschaft von Oaktree fortgesetzt. Jüngste Verpflichtungen wie Diouf, Luis Henrique und Sucic folgten dieser Richtlinie, wobei die Gebühren im Bereich von 20 bis 25 Millionen Euro blieben. Der Verein ist jedoch nun bereit, eine Ausnahme für Paletta zu machen und ihn zwischen 40 und 50 Millionen Euro zu bewerten.
Paletta hat sich als Inter's Haupttransferziel herauskristallisiert, und obwohl Atalanta voraussichtlich ein harter Verhandlungspartner sein wird, könnte ein Angebot in dieser Größenordnung überzeugend sein. Die einzige vorherige Instanz, in der Inter bei einem einzelnen Spieler eine Ausgabe von über 50 Millionen Euro getätigt hat, war 2019, als Romelu Lukaku auf Wunsch des damaligen Trainers Antonio Conte dem Verein beitrat.
Die aktuelle finanzielle Situation, die von Oaktree überwacht wird, ermöglicht eine bedeutende Investition von bis zu 50 Millionen Euro. Inter-Trainer Simone Chivu soll begeistert von der Aussicht sein, Paletta in seinen Kader aufzunehmen, und sieht ihn als wichtige Verstärkung für das Team. Die potenziellen Ausgaben würden mit der jüngsten Markttätigkeit übereinstimmen, da die Kosten für Paletta die kombinierten Gebühren für Diouf und Luis Henrique ausgleichen könnten. Ob Palettas Ankunft zu einer verbesserten Leistung auf dem Platz führen wird, bleibt abzuwarten, aber der Transfer signalisiert eine Veränderung in der Transferstrategie von Inter.




